Verfasst von: lennartkrippner | April 14, 2009

Das war es ….. der Vorhang fällt

So, nun bin ich doch schon wieder seit knapp 2 Wochen in der Heimat. Da ich aber versprochen hatte mich noch einmal zu melden, wird dies natürlich nun auch geschehen!

Wie die meisten bereits erfahren haben, bin ich sicher und gut in Good Old Germany angekommen. (Für die die es noch nicht wussten, jetzt wisst Ihr es :) )

Nachdem mein Bruder mich vom Bahnhof abgeholt hatte, ging es direkt nach Köln, wo der restliche Tag mit Freunden treffen und lekker Kölsch trinken verbracht wurde. Es hieß ja (Betreff Jetlag) möglichst lange durchzuhalten und nicht einzuschlafen. Habe ich bis um 22 Uhr auch ganz gut geschafft!

Der Schock zurück in Deutschland zu sein, ist monmentan aber nicht so groß! Im Moment kommt es mir noch eher so vor, als ob ich hier nun auf Urlaub bin un der Flieger nächste Woche wieder gen Süden geht… mal sehen wie es wird wenn ich merke, dass da kein Flieger mehr kommt :)

Sicher wird es einige Zeit dauern, bis man sich wieder an den Alltag gewöhnt hat. Aber sein eigenes Zimmer zu haben, nicht mit 30 Kilo auf dem Rücken aus dem Haus zu gehen, aht doch auch seine positiven Seiten!

Jedoch bleibt eine gewisse Sehnsucht an die nun schon vergangene Zeit. Es wurde definitiv eine Begeisterung für andere Länder und Reisen geweckt, die möglichst bald wieder bedient werden soll… (sonst würde diese Seite ja auch nun Ihre Darseinsberechtigung verlieren!)  Doch zuächst gilt es eine ordentliche Diplomarbeit abzuliefern und somit den Universitätsabschluss zu erlangen.

Am Ende möchte ich noch allen Danken, die so regelmäßig (oder ab und zu) mein Leben in den zurückliegenden 10 Moanten auf dieser Seite verfolgt haben! Durch Euch hat es mir noch mehr Spaß gemacht diese Berichte zu verfassen! #

Ich hoffe es geht irgendwann, irgendwo in die nchste Runde !!

Danke !!

Lennart

PS: Einen herzlichen Geburtstagsgruß an Eis !!! Ich hoffe Du verlebst einen Schönen Tag! Bis sehr bald !!

Verfasst von: lennartkrippner | März 30, 2009

Thailand – Das Ende des Weges

Thailand. Die letzte Station auf einer langen Reise. Ein letztes mal eine neue Kultur kennen lernen, sich an neues Geld gewöhnen und neue Erlebnisse machen.

Da ich im ständigen Kontakt mit der Heimat stehe und weiß welche Witterungsbedingungen mich wohl sehr wahrscheinlich zurück in der Heimat erwarten, dachte ich mir ich sauge in Thailand noch einmal so viel Strände, Palmen und türkises Wasser in mich auf, wie es nur geht. Und wo kann man das am besten? Richtig, auf Inseln. Also bestand mein Thailandaufenthalt vordergründig aus Inselbesuchen. Meine auserwählten Ziele bildeten dabei Koh Phi Phi, Koh Tao und Koh Pangan.

Nachdem ich die Grenze von Malaysia nach Thailand überschritten hatte, hieß der erste Stop in Thailand Hat Yai. In dieser Mittelgroßen Stadt war aber nur eine fixe Übernachtung geplant, bevor es dann am nächsten Morgen mit dem Minibus nach Krabi ging, von wo uns die Fähre nach Koh Phi Phi gebracht hat.

Koh Phi Phi ist aufgrund seiner sehr berühmten Nachbarinsel Koh Phi Phi Leh eines der Touristenzentren Thailands. Wie? Noch nie von Koh Phi Phi Leh oder Maya Bay, der berühmtesten Bucht auf dieser Insel gehört? Sicherlich macht es bei den meisten Klick, wenn die Namen Leonardo Di Caprio und „The Beach“ fallen. Genau diese besagte Bucht ist es, wo der charismatische Leo seinen tollen Streifen drehen durfte. Und alle Plätze, an denen Filme gedreht wurden (sein es Castaway auf Fiji oder nun hier) üben einen magnetischen Effekt auf Touristen aus. Auch wenn es sicherlich auch anderswo schöne Buchten gibt, muss man ja schließlich den Haken für DEN Beach setzen. Wie, Du warst in Thailand und hast nicht THE BEACH gesehen…. das kann doch nicht sein….. Also, habe ich mich als Sklave und Marionette des heiligen Haken-Sammelns nun auch an diesen Pilgerplatz begeben.

Maya Bay oder "The Beach"

Maya Bay oder "The Beach"

Die Hauptinsel bildet Koh Phi Phi Don. Auf Ihr befinden sich alle Resorts und Shops. Von dort aus muss man dann einen Tagestrip, oder ein Taxiboot zur Maya Bay buchen. Leider ist Maya Bay mittlerweile ein so bekanntes Ziel, dass sich so ca. 1000 Leute und 100 Boote zugleich in der Bucht aufhalten. Dadurch verliert dieser schöne Ort leider ein bisschen von seinem Flair. Aber das bringt der Tourismus wohl so mit sich…

Da ich mit zwei Engländern auf Koh Phi Phi war, hat sich mir des weiteren das erste mal die Gelegenheit geboten einen wahrhaft ausgiebigen Sant Patricks Day zu feiern. Ehrlich gesagt hatte ich bis dato noch nicht so wirklich viel über diesen Tag gehört (was mir bei meinen engländischen Freunden natürlich Spott und Häme einbrachte). Jetzt weiß ich fast alles :)

Ansonsten ist Koh Phi Phi Don aber wirklich ganz nett! Man muss sich halt nur auf viele Leute und (für Thailand) überteuerte Preise einstellen. Wer einen einsamen Strand für sich sucht, sollte Phi Phi meiden…

Nach diesem turbulenten Start dachte ich mir ich brauche wieder etwas mehr Ruhe. Außerdem stand noch eine Sache auf meinem Zettel, die ich eigentlich gerne in Thailand erledigen wollte: Einen Tauchschein machen.

Und so kam es, dass ich mich nachdem ich Phi Phi verlassen hatte, auf dem Weg nach Koh Tao befand (Koh heißt soviel wie Insel im Thailändischen). Koh Tao bildet das absolute Mekka für Tauchanfänger. Nirgends auf der Welt kann man seinen Tauchschein so günstig und unter so guten Bedingungen machen wie auf Koh Tao. Aus diesem Grund besteht Koh Tao wohl auch zu 50% aus Tauchschulen. Eine neben der anderen. Und alle sind voll mit Leuten.

Da ich auf dem Nachtboot zu Koh Tao Marc zufälligerweise wiedergetroffen habe und er einen Tauchlehrer aus Koh Tao kennen gelernt hatte, mussten wir uns nicht die Qual der Wahl geben, sondern hatten Recht schnell eine Entscheidung getroffen (obwohl Marc nur einen Eintägigen Schnupperkurs gemacht hat).

So hieß es dann direkt am nächsten Tag für die ersten Theoriestunden (Theorie im Urlaub!) bei der Tauschule auf der Matte stehen. Dabei ging es um Druckverhältnisse, Geräte Know-how, Zeichensprache unter Wasser, und und und. Am nächsten Tag war dann der erste Praktische Tag im hauseigenen Pool angesagt. Und weitere Theorie… Am dritten Tag wurde ein theoretisches Examen geschrieben (das wird ja immer schöner….) und dann ging es zu den ersten beiden Tauchgängen im Meer! Haben dann auch direkt eine Wasserschildkröte gesehen! Schon faszinierend, wenn man da unten so mit den Fischen schwimmen kann und sie einen praktisch als einen von ihnen ansehen. Viele Fische schwimmen gar nicht erst weg und man kann sie beinahe berühren.

Am 4. Tag standen dann zwei weitere Tauchgänge an. Haben neben schönen Weichkorallen, Moränen, Kugelfische, Barsche, den lustigen Triggerfisch der einen jagd und manchmal auch in die Flossen beißt wenn man ihm zu nahe kommt und viele andere bunte, interessante Fische gesehen! Nach Abschluss des vierten Tauchgangs kann ich mich nun offiziell einen zertifizierten Open-Water-Taucher nennen!

Andrew & Ich vorm "Ausrüstungs-Check"

Andrew & Ich vorm "Ausrüstungs-Check"

Da ich von der ganzen Sache so begeistert war, habe ich am nächsten Tag gleich noch einen weiteren Tauchgang gemacht. Dabei handelte es sich dann um die Deep Water Spezialisierung, bei der man auf 30m unter die Wasseroberfläche geht. Schon krass so weit unter Wasser zu sein. Aber auch wieder sehr interessant. Und soweit man weiß wie man sich in Notsituationen verhält (die man vorher natürlich alle ausgiebig geübt hat) auch kein bisschen beängstigend. Einfach nur ein super Gefühl!

Neben den Tauchschulen ist Koh Tao aber auch für seine ruhige, entspannte Atmosphäre bekannt. Ein Ort an dem es keine Fastfood-Ketten gibt, sondern man sich noch wirklich wie in Thailand fühlt. Eine sehr schöne Insel auf der man neben tauchen auch wunderbar entspannen kann.

Koh Tao (Strand vor unserem Bungalow)

Koh Tao (Strand vor unserem Bungalow)

Meinen abschließenden Inselbesuch auf dieser Reise bildete Koh Pangan. Da Marc schon früher nach Bangkok ist, bin ich mit einem Kanadier, mit dem ich den Tauchschein gemacht hatte, dorthin geschippert. Dort haben ich dann per Zufall Aydin wiedergetroffen.. Jaja, da reißt man allein in einem großen Land und die Jungs trifft man an allen Ecken.

Blick von unserem Bungalow auf Koh Pangan

Blick von unserem Bungalow auf Koh Pangan

Auf Koh Pangan haben wir es uns dann noch einen Tag gut gehen lassen und einer der berühmten „Moon-Partys“ beigewohnt.

Die berühmteste bildet dabei die Full-Moon Party, die Reisende aus allen Teilen dieser Erde nach Koh Pangan ströhmen lässt. In der Hauptsaison heißt das ca. 22 000 Partygäste. Da sie gemerkt haben, was sie da für eine Geldquelle entdeckt haben, gibt es nun auch Half-Moon, Quarter-Moon und Black-Moon Partys. Wir waren dann auf der Black-Moon Party, die die Leute jedoch nicht ganz so anzieht und im Gegensatz zum großen Bruder, der Full-Moon Party, eher beschaulich wirkt. Jedoch war auch diese Party einen Besuch wert.

Fire Spinner bei der Black-Moon Party

Fire Spinner bei der Black-Moon Party

Nach Koh Pangan, hieß es dann ein letztes mal die Reise in eine neue Destination antreten. Diese bildet nun auch gleichzeitig den Abschluss meiner 9,5 monatigen Reise durch die Welt. Bangkok. Bangkok, um es mit den Worten meines Bruder zu sagen, ist ein riesiger Basar mit ein paar Sehenswürdigkeiten. Die Sehenswürdigkeiten haben wir jedoch nur noch schnell abgehakt… keine Lust mehr auf Sightseeing :)

Shoppen war angesagt. Und wie viele Shoppingzentren und Märkte es hier gibt ist schon Wahnsinn. Von teuer bis günstig, von gut bis schlecht, von Essen bis Klamotten, alles gibt es in Bangkok.

Von den 2,5 Tagen, die ich noch in Bangkok war, war ein halber Tag Sightseeing und 2 Tage shoppen angesagt. Und obwohl der Geldbeutel am Ende der Reise schon sehr rot ist, kann man doch noch das ein oder andere Schnäppchen machen.

Und nun ist es soweit. Nun sitze ich hier (Montag, 21.30 Ortszeit) und zähle die letzten Stunden. Auch wenn ich weiß, dass in ca. 12 Std (Dienstag 10:20 Ortszeit) mein Flieger zurück in die Heimat geht, kann ich es noch nicht so ganz realisieren….

Nach 9,5 Monaten wieder zurück in die Heimat. Auf der einen Seite freut man sich natürlich wieder auf Freunde und Familie. Auf der anderen Seite waren die letzten Monate eine unvergessliche Zeit, die man noch nicht so gern hergeben will…

Wie dem auch sein. Es muss ja schließlich weitergehen! Und wie sagt meine Mutter doch immer so schön: Es gibt Zeiten der Arbeit und es gibt Zeiten der Freizeit und der Freude. Bei mir steht nun nach einer langen Zeit des Letztern halt mal wieder Ersteres an.

Damit mich alle in Gedanken in den letzten Stunden meiner Reise begleiten können, hier der Ablauf: :)

Abflug Bangkok: Dienstag, 10.20 Ortszeit (nach Zeitumstellung 05:20 MEZ)

Ankunft Bahrain: Dienstag, 13:10 Ortszeit (12:10 MEZ)

Abflug Bahrain: Mittwoch, 01:20 Ortszeit (schöne 12 Std Aufenthalt…. 00:20 MEZ)

Ankunft Frankfurt: Mittwoch, 1. April 2009, 06.40 MEZ

Da mein Handy pünktlich ab dem 01.04.09 wieder einsatzbereit sein sollte, freue ich mich natürlich über alle Wilkommens-sms, die mir den Kulturschock lindern helfen J

Meine Nummer ist :0177 – 757 16 81

Bis gleich Freunde !!!

PS:  Einen letzten Bericht über meine sichere Ankunft gibbet dann aus Kölle !! Also bleibt mir noch eien Woche treu ;) !!

Verfasst von: lennartkrippner | März 21, 2009

Singapur & Malaysia

Nach unseren kleinen Aufenthalt in Perth, welcher letztendlich leider den endgültigen Abschluss des Australienaufenthaltes bildete, haben wir uns in den boomenden Stadtstaat Singapur begeben.

Singapur, am südlichen Gipfel der malaiischen Halbinsel angesiedelt, ist momentan mit seinen 4,6 Mio Einwohnern einen der aufstrebensten Wirtschaftsstaaten dieser Erde.

Singapur achtet auch sehr rigoros auf sein Image und ist u.a. dank seiner drakonischen Gesetze einer der sichersten Staaten dieser Erde. In Singapur gibt es neben der Prügelstrafe auch immer noch die Todesstrafe. Prozentual gemessen an der Bevölkerung, vollstreckt Singapur die meisten Todesurteile weltweit (wobei man hier bedenken muss, dass dafür pro Todesurteil in Singapur beispielsweise 250 Urteile in China verhängt werden müssten, um auf den gleichen Prozentsatz zu kommen).

Aber der Strafenkatalog in Singapur ließt sich schon ganz ordentlich. Es ist untersagt in Singapur auf der Straße zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Für zu schnelles Fahren zahlt man um die 5000 SD (ca. 2500 Euro). Bei wiederholtem Fehlverhalten kann man mit Gefängnisstrafen rechen.

Glücklicherweise dienen diese Gesetze in erster Linie der Abschreckung. Wenn man sich nicht unmittelbar im Stadtzentrum aufhält, gibt es wenig Aufsichtpersonal, welches diese Regeln überwacht. Auch das Singapur angeblich eine der saubersten Städte der Welt ist, kann man dem kleinen Stadtstaat maximal im Stadtzentrum abkaufen.

Nach unsere Ankunft am Flughafen um halb 3 in der nacht hat sich uns die Frage gestellt: Was machen? Nach kurzem überlegen und der Kenntnis der sehr spartanisch ausgestatteten Ankunftshalle am Flughafen, haben wir entschieden doch schon zum Hostel zu fahren, welches wir eigentlich erst ab dem nächsten Tag gemietet hatten.

Nachdem wir unseren kleinen asiatischen Hostelbesitzer Nachts um halb 4 aus dem Bett geklingelt hatten, hatten wir dann zum Glück noch ein paar Stunden Nachtruhe.

Am nächten Tag wurde Singapur dann erst einmal zu Fuß erkundet… So richtige (bekannte) Sehenswürdigkeiten hat Singapur nicht zu bieten (bis auf den Hafen vlt). Trotzdem hat mir Singapur besser gefallen als Kuala Lumpur. Im Gegensatz zu KL wirkt Singapur nicht so laut und überlaufen. Neben unzähligen Shoppingzentren und Foodcourts gibt es in Singapur mit Chinatown, Little India und der Arab Street auch viele weitere asiatische Einflüsse.

Am besten hat mir neben der imposanten Skyline vor allem das Kneipen- und Partyviertel gefallen.. :)

Singapurs Skyline bei Nacht

Singapurs Skyline bei Nacht


Nicht unbedingt von den Partys ansich (waren leider mit Flip Flops unterwegs und sind in keinen Club reingekommen), aber vielmehr vom Ambiente. Gelegen am Fluss mit viel Lichtern und Musik, war diese lebhafte Ecke einen echten Besuch wert!

Nach 3 Tagen in Singapur, hieß es dann Abschied von den Jungs nehmen. Allein ging die Reise weiter durch Malaysia.

Erst habe ich den Bus von Singapur nach Johor Bahru (südliches Malaysia) genommen. Hat mich 1,20 Euro gekostet. Fahrzeit 1 Stunde. Von dort bin ich weiter an die Westküste nach Mersing. Von dort wollte ich eigentlich zum „Taman Negara“, dem ältesten tropischen Regenwald der Welt. Jedoch stand ein langes Feiertagswochenende in Malaysia an (was ich nat nicht wusste). Deshalb gab es leichte Probleme mit den bestehenden Transportressourcen. Nach langem hin und her, habe ich dann einen Local Bus (eine sehr lustige Erfahrung!) wieder Richtung Süden genommen und bin von Klang mit dem Zug (6 Stunden) nachc Jerantut gefahren. Von dort musste man einen weiteren Bus nach Kuala Temberling nehmen.

Mit dem Longtailboot durch den Dschungel

Mit dem Longtailboot durch den Dschungel

Und von dort eine weitere Bootstour (3 Stunden) nach Kuala Tahan, dem Ausgangspunkt für alle Touren in den National Park… Ja, wie man merkt, ist es nicht ganz einfach einen schnellen, direkten Weg zu finden. Obwohl das Transportsystem schon ganz gut ist. Und wie bereits erwähnt, ist es mal ganz lustig 3 Stunden mit einem Local Bus durch die Gegend zu fahren und alle 50m die Schulkinder ein- und aussteigen und man selbst angeschaut wird, wie ein Außerirdischer.

Die Westküste Malaysias ist nicht so stark besiedelt, wie die Ostküste. Ebenso finden sich an der Ostküste (bis auf 2-3 Inseln) eher weniger Touristen. Was aber auch mal ganz nett ist. Dann kann man ein Land mal wirklich so erleben, wie es ist.

Im Nationalpark angekommen, wurde erst einmal die Möglichkeiten eruiert, was man dort alles machen kann. Die Wahl fiel auf einen 11km Trek quer durch den Dschungel zu einer Hütte, in der die Nacht verbracht werden sollte. Und dann am nächsten Tag wieder zurück. Ich hatte auf dem Weg zum Nationalpark eine Kanadierin kennen gelernt, die einen ähnlichen Plan hatte.

Also haben wir uns am nächsten morgen zu zweit aufgemacht. Es standen 7 Stunden Dschungel vor uns… Ein Dschungel, in dem es neben giftigen Schlangen und Spinnen auch Elefanten und Tiger gibt… Auf unsere Frage zum Nationalparkpersonal, ob es nicht gefährlich sei, da allein durch die Gegend zu laufen, wurde uns gesagt: Ihr werdet schon keinem Tiger begegnen… Na, wenn Ihr das sagt. (In der Gegend, in der die „Wanderwege“ liegen scheinen sich die Tiger wohl nicht aufzuhalten. Tatsächlich ist es etwas ziemlich besonderes, wenn man einen Elefant, oder Tiger zu Sicht bekommt. Ein Angestellter hat und erzählt, er sei dort aufgewachsen und hat in seinem ganzen Leben noch keinen gesehen… trotzdem war es ein leicht komisches Gefühl…) Egal. Los gings.

Los gehts....

Los gehts....

Mit reichlich Trinkwasser und ein wenig Proviant sind wir dann tatsächlich ohne große Pausen knapp 7 Stunden quer durch den Dschungel gewandert… das war schon ein beeindruckendes Erlebnis, da so absolut im Nirgendwo zu sein. Wir haben uns nicht nur einmal gefragt: „Ist das der Pfad, den wir entlang müssen?“, „Ist das überhaupt ein Pfad?“.

Quer durch den Dschungel

Quer durch den Dschungel

Und leider ist uns bis auf einer Reisenspinne leider nichts besonderes über den Weg gelaufen… keine Schlange, kein Affe, kein Tiger :)

Aber das Erlebnis war trotzdem spitzenklasse!

Nach Taman Negara ging es dann weiter die Ostküste hoch. Zu den Perhentian Inseln. Einem der wenigen Backpackerorte in Malaysia. Die Perhentians, speziell Pulau Perhentian Kecil (auf der ich 2 Tage verbracht habe) haben mich ein wenig zurück an Fiji erinnert. Nur es war etwas mehr los. Und vielleicht nicht ganz so atemberaubend, wie Fiji.

Mal wieder eine nette Insel... :)

Mal wieder eine nette Insel... :)

Nach dieser weiteren Insel hieß es eine weitere große Strecke an die Westküste zurückzulegen. Da in Moment davon abgeraten wird, im Südosten Thailands einzureisen (aufgrund ethnischer Unruhen) habe ich den 7-Studen-Nachtbus Umweg auf mich genommen, um nicht in den letzten 3 Wochen meiner Reise noch verloren zu gehen!

Dann standen weitere 6 Stunden von Butterworth mit dem Zug an. Und schon war ich in Thailand….

Dort bin ich nun seit 3 Tagen. Den Bericht gibt es dann aus Bangkok…

Noch 10 Tage….. dann geht der Flieger zurück….

Bis dann

Lennart

Verfasst von: lennartkrippner | März 3, 2009

Fiji

Bula Bula

Schöne Grüße aus dem Paradies! Bula bedeutet „Hallo“ auf Fiji (Amtssprache in Fiji) und es ist das erste was man hört, wenn man ins Flugzeug steigt, um nach Fiji zu gelangen und das letzte was man hört, wenn man das Land verlässt. Dazwischen ist Fiji ein einziges großes Bula. Bula-Pass, Bula-Reisen, Bula-Bar, Bula-Tanz, … um nur einige zu nennen.

Da waren wir also. Fiji. Südseetraum. Der Platz an den man gelangen will. Das Fleckchen Erde, welches auf jeder Reiseliste einen der obersten Plätze einnehmen würde.

Zuerst einmal ein paar Fakten über Fiji, um unsere Reise dort besser zu verstehen. Und um zu verstehen, dass wir leider mal wieder nur einen Bruchteil des Landes erleben konnten. Unsere Reisezeit betrug diesmal 2 Wochen.

Fiji´s Inseln

Fiji´s Inseln

Fiji ist eine Inselgruppe bestehend aus über 300 Inseln. Davon stellen Viti Levu (die Hauptinsel) und Vanua Levu ,eine weitere große Insel, 90 % der Gesamtfläche Fijis. Von den 332 Inseln, die laut Wikipedia zur Fiji-Gruppe gehören, sind 110 bewohnt. Amtssprache in Fiji ist wie bereits gesagt Fiji und Englisch. Alle Fijianer lernen in der Schule Englisch und man kann sich ohne Probleme auf Englisch verständigen (britische Kolonien scheinen doch einen Vorteil mit sich zu bringen).

Die Hauptstadt von Fiji ist Suva, eine kleine Stadt (75.000 Einwohner) im Südostens der Hauptinsel. Alle Int. Flüge landen jedoch in Nadi (gesprochen: Nandi). Nadi besteht eigentlich nur aus dem Flughafen und einem kleinen Dorf/Stadt, in der Touristen für die erste und letzte Nacht auf Fiji unterkommen und sich verpflegen können.

Nadi Town an sich besteht im Grunde aus einer Hauptstraße und ist etwas dreckig und hat nicht wirklich viel mit Fiji zu tun. Wie gesagt ein Ort der wohl aufgrund des Flughafens entstanden ist.

Man muss aber auch erwähnen, dass knapp 3 Wochen vor unserer Ankunft in Nadi ein schwerer Tropensturm mit schlimmen Überschwemmungen über Fiji hergegangen ist (weiß nicht, ob das in Deutschland in den Medien war?). Nadi stand 2-3 m unter Wasser und man hat teilweise auch noch starke Verwüstungen erkennen können.

Nachdem wir unsere erste Nacht in Nadi verbracht hatten, ging es für uns zum Glück direkt weiter. Wir hatten bereits in Neuseeland eine Tour quer durch die Mamanuca- und Yasawa Inselgruppe gebucht.

Yasawa- und Mamanuca Inseln

Yasawa- und Mamanuca Inseln

Diese Inselgruppen liegen westlich von Nadi, nicht weit von der Hauptinsel entfernt. Und diese Inseln (im Gegenteil zu Nadi) sind genau das, was man in Prospekten und Filmen immer wieder vorgehalten bekommt und wo man unbedingt hin will. Und diese Bilder, kann ich nun aus eigener Erfahrung sagen, braucht man in keinem Katalog dieser Welt zu schönen! Eindruck gefällig?

Einer von vielen traumhaften Stränden...

Einer von vielen traumhaften Stränden...

Ebenso traumhaftes Wasser....

Ebenso traumhaftes Wasser....

Der erste Tag verlief dabei jedoch noch etwas turbulent. Aus Gründen, die hier nicht im Detail erläutert werden müssen, haben die Jungs die erste Fähre um 8.30 Uhr genommen und ich die letzte um 15 Uhr. Wir wollten uns dann eigentlich auf der ersten Insel, die auf unserem Reiseplan stand wiedertreffen.

Da diese Insel auf unserem Reiseplan nicht genau benannt wurde (es hieß Bounty- oder South Sea Island) und das Wort „Organisation“ wohl in der Sprache der Fijianer vergessen wurde zu überliefern (habe ich mal gesagt die Australier wären ein lockeres Volk? Im Vergleich zu Fidschi gleicht Australien einer Militärdiktatur) kam es wie folgt:

Ich stehe pünktlich (wie es sich für einen deutschen Touristen gehört) am Hafen und sehe auf einem Schild, dass auf South Sea Island Bauarbeiten stattfinden und im Moment niemand auf dieser Insel ist. Alles klar. Was folgt der logisch, rational denkende Mensch: Die Jungs sind auf Bounty Island. Ich also am Schalter noch mal gefragt, ob man mir sagen könne, wo die Jungs sind… natürlich nicht. Kein Plan. Ich: Ja gut, kann ja nich so schwer sein. Bringt mich nach Bounty. Da werden die schon sein.

Die Dame, die mich nicht mal auf der Reiseliste hatte (obwohl es mit dem Büro vorher 3 mal abgeklärt wurde….) ruft in der Zentrale an. Ich setz mich erst mal hin. Nach 3 oder 4 Telefonaten, in denen man eigentlich mal IRGENDWAS hätte rausfinden müssen, schicken sie mich nach Bounty. Ich denke mir super, läuft doch alles.

Nächste Verwirrung entsteht, als ich nach 2 Stunden (normale Reisezeit zur Bounty Island 30 min) immer noch nicht angekommen bin… Ich runter: Äh, sorry, was hier los? Es stellte sich dann raus, dass wir auf einer alternativen Route sind, die erst nach 3 Stunden zur Bounty gelangt… ok, kein Thema. Hab ja nix dringendes vor.

Ankunft Bounty Island: Ich vom Schiff runter (man wird immer mit kleinen Booten vom großen Schiff abgeholt und zur Insel gebracht) und auf der Insel zur Rezeption: Servus, ich bin der Lennart. Soll hier heute ankommen und meine Jungs sollen auch da sein. Die Frau (die wirklich nett war), guckt in Ihre Liste, 5 Fragezeichen auf der Stirn… kein Lennart in der Liste, keine Jungs in der Liste… na das läuft ja alles tip top reibungslos….

Sie wieder ins Office, Zentrale kontaktieren. Irgendwann hat sich dann herausgestellt, das die Jungs auf einer anderen Insel waren… der Beachcomber (Partyinsel. War ja klar… hehe). Da wir eigentlich auf der South Sea Island gebucht waren und da Bauarbeiten waren, wurden wir kurzer Hand auf die Beachcomber umgebucht. Danke, dass ich diese Information vor meiner Reise auch erhalte. Meine erste Erfahrung mit der in Fiji vorherrschenden „Fiji-Zeit“

Exkurs „Fiji-Zeit“:

Die Fiji-Zeit, wie es sich bereits erkennen lässt läuft ein wenig relaxter und langsamer als die Zeit, die wir in Europa oder sonst wo auf der Welt gewohnt sind. In erster Linie hat dies mit dem Fijianischen Nationalgetränk, dem „Cava“ zu tun. Cava wird aus der Wurzel einer bestimmten Pflanze gemixt mit Wasser hergestellt. Von der Wirkung soll es ähnliche Symthome wie nach dem Genuss von Marihuana hervorrufen. Und da wir ja alle wissen… äh, ich meine alle schon mal gelesen haben, wie man sich nach dem Genuss von Marihuana verhält (ruhig, relaxed, vergesslich) ist es kein Wunder, dass die Jungs mal hier und mal da nicht die schnellsten sind und auch mal Sachen vergessen. Cava wird in der Regel nach dem Abendessen begonnen zu trinken und erst wieder in den Morgenstunden abgebrochen. (Jeden Tag, bis auf manchmal So)

(Auf Schilderungen persönlicher Cava-Erfahrungen verzichtet der Autor aufgrund des Jungendschutzgesetztes… J Es sei jedoch gesagt es schmeckt ein wenig wie kalter Tee oder Kaffee. Einige empfanden den Geschmack wie Erde mit Wasser. Es kam wohl immer darauf an nach wie viel Cava diese Beschreibung stattfand… ..)

Wie dem auch sein… als sich dann alles geklärt hatte, und ebenfalls feststand, dass ich am nächsten Tag mit der Fähre rüber zur anderen Insel gebracht werden sollte (wobei man sich selbst auf feste Zusagen nicht zu sehr verlassen sollte), war die Zeit gekommen einen Gang zurück zu schalten und ebenfalls das relaxen zu beginnen. Habe dann einen kleinen Lauf um die Insel gemacht, der mich unglaubliche 10 min gekostet hat und mich danach erst mal ein bisschen am Beach entspannt. Da alles an diesem Tag aber recht lang gedauert hat, war auch schon bald Abendessen angesagt und danach war ich ziemlich geschafft und habe mich frühzeitig ins Bett begeben. Außerdem ist (Beachcomber ausgenommen) auf den Inseln nach dem Sonnenuntergang und dem Abendessen eh nicht mehr so viel los (bis auf ein kleines Programm der Inselbewohner). Und Frühstück gibt es dann in der Regel zwischen 7-8 Uhr !! Soviel zum relaxten Urlaub…

Genereller Ablauf beim Inselhobbing:

Mit der Yasawa-Flyer, einer katamaranartigen Fähre wird sich zwischen den Insel fortbewegt. Diese Fähre fährt morgens in Nadi los, die komplette Inselgruppe bis zur nördlichsten hoch (5 Std. Fahrt) und dann wieder zurück. Sprich man hat genau einmal am Tag die Gelegenheit nach Norden und einmal die Gelegenheit nach Süden aufs Boot zu hüpfen.

Der Yasawa-Flyer

Der Yasawa-Flyer

Die Mamanuca-Gruppe besteht dabei aus 4 Inseln (Bounty, Beachcomber, South Sea und Vomo) und die Yasawa Gruppe aus 11 Inseln. Je nach Größe der Insel (kleinste South Sea, Umrundung in 5 min möglich bis Naviti (der ) befinden sich 1 bis 5/6 Resorts auf den Inseln in denen man sich einquartieren kann. Diese Resorts versehen einen dann mit 3 Mahlzeiten am Tag, teilweise Trinkwasser und einigen kostenlosen sowie kostenpflichtigen Aktivitäten.

Und je nach gebuchtem Angebot, kann man wie man lustig ist von Insel zu Insel hüpfen und sich die Resorts aussuchen oder eine feste Route haben, bei denen die Inseln und die Wege festgelegt sind. Da im letzteren Paket auch noch einige andere Aktivitäten inbegriffen waren (Höhlentauchen, Segeltrip, … ) und es auf den Inseln ansonsten nicht wirklich viel zu tun gibt außer in der Hängematte oder am Strand zu liegen, schwimmen oder schnorcheln gehen und ein Buch zu lesen, dachten wir uns ein paar Aktivitäten könnten nicht schaden.

So sah es meistens aus...

So sah es meistens aus...

...oder so

...oder so

An alle die eine Fiji-Reise planen: Wenn man sich nicht gut selbst beschäftigen kann, sollte man tunlichst davon absehen !!

Denn gerade nach Einbruch der Dunkelheit gibt es nur noch Abendessen und auf jeder Insel ein kleines Unterhaltungsprogramm der Einwohner (bei denen die Herumreisenden auch gerne mal involviert werden). Sprich Feuertanz, Theater der Ankunft vom Missionar James Baker, Vorstellung der Traditionellen Gewänder und Kleidungen, andere Tänze (besonders beliebt ist hierbei der BULA-Tanz, der den Reisenden dann beigebracht wird) oder andere kleine Spielchen. Danach (ca. 9 Uhr) ist man sich selbst überlassen… ohne TV, ohne Internet….

Ganz nett für eine Woche, aber danach kann es wirklich manchmal etwas langweilig werden.

Kommen wir zu unserem persönlichen Routenplan:

1. Insel : Bounty Island

Wie bereits gesagt war ich hier nur versehentlich. Eine nette kleine Insel in der Mamanuca Gruppe. Umrundungsdauer ca. 10 min. Da ich Abends ankam und morgens wieder weiter bin, habe ich dort nicht viel gemacht außer gegessen und relaxed.

Bounty Island

Bounty Island

2. Insel : Beachcomber

Beachcomber ist die Partyinsel der Inselgruppe. Hier finden sich alle Reisenden ein (Mit Reisenden sind in der Regel Backpacker zwischen 19 und 28 gemeint) um es noch einmal so richtig krachen zu lassen. Eigentlich bildet die Beachcomber oft den Abschluss, bevor es wieder auf die Hauptinsel geht… nicht so bei uns.

Beachcomber

Beachcomber

Auf der Beachcomber gab es das beste Essen!

3. Insel Naviti (Resort: Waya Lailai)

Naviti ist die größte Insel der Yasawa-Gruppe. Auf dieser Insel befinden sich 6 Resorts. Waya Lailai, unsere Bleibe, war dabei eines der coolsten Resorts in denen wir waren. Erstens war ein guter Beachvolleyballplatz vorhanden, zweitens waren die Inselbewohner ziemlich gut drauf und wir durften am Sonntag mit in die Kirche und am einheimischen Gottesdienst teilnehmen. Und zuletzt haben wir noch 2 Aktivitäten auf dem Programmzettel gehabt. Einmal betreutes Schnorcheln, bei dem wir wieder mal Reef-Sharks gesehen haben (ca. 1,20m lang) und zum anderen noch den „Summit-Walk“. Dies war ein sensationeller Wanderweg einen Berg hoch. Quer durch den Jungel zu einem Felsvorsprung auf dem wir einen traumhaften Sonnenuntergang erleben konnten.

Blick von der Spitze der Naviti Insel (unten ist unser Resort zu sehen)

Blick von der Spitze der Naviti Insel (unten ist unser Resort zu sehen)

4. Insel: Korovou

Diese Insel war nicht so super (was immer noch bedeutet, dass sie verdammt schön ist). Jedoch gab es auf dieser Insel Unmengen von Fliegen, die einen keine Sekunde in Ruhe gelassen haben. Das war ein bisschen nervig. Jedoch hatte das Resort ein wunderbares Reef, direkt 50m vom Strand ins Wasser. Da habe ich den ein oder anderen Schnorchelgang getätigt.

Unser Resort "Korovou"

Unser Resort "Korovou"

5. Insel: Coral View:

Ein schönes Resort und traumhaftes Wasser. Hier haben wir das Höhlentauchen gemacht. Also nicht mit Flasche, sondern nur mit Schnorchel. Aber in so eine Höhle hereinzutauchen in der es ziemlich dunkel ist und man nicht weiß was einen erwartet, ist schon Nervenkitzel….!

Des weiteren haben wir hier mit ein paar Leuten eine Nacht unter einem unglaublich eindrucksvollen Sternenhimmel verbracht…. ich glaube wir haben in 3 Stunden ca. 15 Sternschnuppen gesehen.

Sonnenaufgang im Coral View Resort (5.30h)

Sonnenaufgang im Coral View Resort (5.30h)

Abschließend haben wir noch einen Segeltrip gemacht. Dieser hat uns unter anderem an Cast Away vorbeigebracht. Der Insel auf der der gleichnamige Film mit Tom Hanks gedreht wurde. Wo er den verschollenen FedEx Manager spielt. Auf der einsamen Insel… nur mit seinem Volleyball „Wilson“. Wir waren auf seinen Spuren:

Mit "Wilson" auf Cast Away

Mit "Wilson" auf Cast Away

Zum Abschluss noch ein Beschreibungsversuch des allgemeinen Fijianers

Der Fijianer an sich ist ein sehr lebensfroher und freundlicher Lebensgeselle. Auf allen Inseln wird man mit Musik und einem herzlichen „BULA“ empfangen und in der Regel sind die Leute in den Resorts auch immer freundlich, zuvorkommend und versuchen einem zu helfen. Auch als wir nach der Inseltour noch 2 Tage auf der Hauptinsel waren (nicht in Nadi) haben wir gemerkt das die Leute einen immer grüßen und anlachen.

Natürlich gibt es auf den Inseln auch Leute, denen der Tourismus wohl zu Kopf gestiegen ist und die wahrscheinlich auch schon die ein oder andere Erfahrung mit unfreundlichen Touristen gemacht haben (obwohl ich selbst nie Zeuge eines solchen Umstandes wurde). Diese Leute behandeln einen dann einfach gleichgültig. Aber das ist nur ein sehr geringer Teil. In der Regel tragen die Einwohner der Inseln einem das Gepäck, kochen 3 mal am Tag für einen und laden einen Abends auch immer zu Ihrer Cava-Runde ein (was wir lediglich einmal angenommen haben) Generell ist man schnell mit den Menschen im Gespräch und merkt das sie trotz der simplen Lebensumstände außerordentlich zufrieden sind. (Obwohl sie landschaftlich auch nicht gerade den schlechtesten Platz auf Erden erwischt haben)

Nach Fiji hat uns der Flieger nach Perth gebracht, wo wir weitere 4 entspannte Tage verbracht haben… ganze nett dort. Gemütliche Stadt, die nicht so hektisch und touristisch ist, wie die Städte an der Ostküste.

Mittlerweile weilen wir aber schon in Singapur. Von hier geht es übermorgen aber auch schon weiter. Über Land durch Malaysia und Thailand bis Bangkok…. allein. Ja, ja, nach 3 Monaten trennen sich nun die Wege der Gemeinschaft. Nicht aus bösem Grund, einfach nur aus unterschiedlichen Interessen. Aydin und Mehmet wollten noch nach Hongkong und Marc nach Bali. Und ich hatte meine Route ja von Anfang an so geplant. Und nach 3 Monaten zusammen sein, ist man auch nicht unbedingt traurig mal allein unterwegs zu sein. Ich freue mich drauf….

Auch wenn es wohl etwas Neid hervorrufen wird. Das Fotoalbum von Fiji ist sehr sehenswert!!

Bis bald

Lennart

@ Eis: Da isser wieder…!!

@ Dad: Sind Informationen durchgesickert ? :)

@ Suse: So, nun gibbet bitte keine Beschwerden mehr !! :)

Verfasst von: lennartkrippner | Februar 27, 2009

Nordinsel NZ

Nachdem wir uns auf der Südinsel zuletzt in einen Rausch gefahren hatten, um die Strecken zu bewältigen, ließ es sich auf der Nordinsel ein wenig gemütlicher angehen. Lange nicht so reich an landschaftlichen Höhepunkten haben wir uns auf der Nordinsel für 5 ausgewählte Stationen entschieden: Wellington, Taupo, Rotorua, Ranglan und Auckland. Da sich die Strecken auf der Nordinsel auch wesentlich schneller bewältigen lassen (da es nicht die ganze Zeit rechts, links, hoch und runter geht), waren wir insgesamt nicht in einer solchen Zeitnot, wie auf der Südinsel.

Wellington bekommt, wie die meisten Städte in Neuseeland das Prädikat „ganz nett“. Aber so wirklich viel los ist in neuseeländischen Städten nicht (Auckland ausgenommen). Jedoch muss man dazu sagen, dass wir auch nicht wirklich lange in Wellington waren (Mittags angekommen, abends weiter), da wir am Anfang noch dachten, wir müssen wieder möglichst schnell, möglichst viele Kilometer machen….Sprich wir sind rein, haben eine Runde gedreht (zu Fuß durch die Innenstadt) haben den Weltrekord in „Fotos pro Minute“ klar überboten und haben uns weiter gemacht. Somit hatten wir auch leider keine Zeit uns auf die Suche nach den „Herr der Ringe“ – Drehorten zu machen.

Wellington

Wellington

Nächster Halt hieß Taupo. Taupo liegt am Lake Taupo (man glaubt es kaum), dem größter See Neuseelands, ziemlich in der Mitte der Nordinsel. Etwas südlich des Sees befindet sich Mt. Ruapehu, der mit einer Höhe von 2797m den höchsten Gipfel der Nordinsel stellt. Ansonsten ist die Nordinsel eher flacher angelegt, als die Südinsel mit den Southern Alps. Und auch nicht ganz so grün, wie die regenreiche Westküste der Südinsel.

Mt Ruapehu (2797m)

Mt Ruapehu (2797m)

Taupo wurde in erster Linie aus einem Grund angefahren: Skydiving.

Taupo ist mit mehr als 30 000 Sprüngen pro Jahr(!) die Skydive-Hauptstadt der Welt. Und da dies ja noch auf der „To Do“ Liste stand, dachten wir uns ist das eine gute Gelegenheit. Also wieder mal die Hände ins Portemonaie gesteckt und schon konnte der Spaß losgehen. (Wir sind Mittags um 13 Uhr in Taupo angekommen und um 15 Uhr sind wir gesprungen).

Anzug und Gurte anlegen, kurze Instruktion vom Sprungpartner (Tandemsprung) und zack saßen wir im Flieger. Keine 5 min später waren wir auf 15 000 ft (ca. 4600m) angekommen und die Tür vom Flieger öffnet sich… Da ich vom Bungee den Sprung ins Nichts bereits gewohnt war, war ich wirklich erstaunlich unaufgeregt. Als ich dann auf der Kante saß und ich „rausgesprungen wurde“ (Da man an seinem Sprungleiter befestigt ist kann man den Absprung nicht selbst bestimmen) war einfach nur noch genießen angesagt. Mal wieder beeindruckend, wenn man da mit 200 km/h der Erde entgegenrast. Und diesmal nicht 3-5 sondern 60 sec. 60 Sekunden Freefall (ohne das sich der Schirm öffnet) und dann noch mal weitere 5-7 min am Fallschirm. Wenn es nichct so teuer gewesen wäre, wäre ich am liebsten direkt noch mal hoch…

FREEFALL aus 4600m..... Yiiiiihhhaaaaaaa

FREEFALL aus 4600m..... Yiiiiihhhaaaaaaa

Was war nun besser, Bungee oder Skydive. Schwierig zu sagen. Vom Erlebnis ist Skydiving natürlich klar im Vorteil. Der Fall dauert wesentlich länger und danach hat man am Fallschirm noch eine nette Aussicht. Jedoch ist der Bungee Jump eine höhere persönlichere Herausforderung. Wie bereits beschrieben, wird man beim Skydive praktisch gesprungen, während einem beim Bungee Jump keiner hilft. Man muss schon von alleine in den Abgrund springen. Und das ist beim Ersten mal schon eine nicht zu geringe Überwindung…

Danach ging es dann nach Rotorua. Ebenfalls ganz nett. Dort haben wir mit Rafting einen weiteren Punkt auf der „To-Do“ – Liste abgehakt.. hehe. Ja, wie man sieht ist Neuseeland eine große Spielwiese gespickt mit landschaftlichen Augenschmäusen. Wenn man nicht aufpasst, ist man ganz schnell arm.

2 Sec später waren sie komplett im Wasser begraben...

2 Sec später waren sie komplett im Wasser begraben...

Nach diesem weiteren spaßigem Erlebnis ging es nach Raglan. Raglan ist Neuseelands Surfspot Nummer 1. Ähnlich wie Byron Bay in Australien ist Raglan ein kleines beschauliches Dorf/Städtchen mit einem netten, idyllischen Flair. Dort haben wir zwei Tage verbracht und uns mal wieder auf die Bretter geschwungen um ein wenig zu surfen. Ist ja schon etwas länger her gewesen, dass wir unsere Künste in den Wellen bewiesen haben.

Ein Mann und sein Board. Was braucht es mehr zum surfen...

Ein Mann und sein Board. Was braucht es mehr zum surfen...

Zum Abschluss der Nordinsel und Neuseelands gab es dann doch noch eine pulsierende neuseeländische Stadt: Auckland (1,2 Mio Einwohner).

Auckland

Auckland

In Auckland hatten wir weitere 2 Tage, bevor uns der nächste Flug nach Nadi brachte. Etwas müde vom vielen Reisen, haben wir dann in Auckland kein großes Sightseeing mehr betrieben. Einmal war es mal wieder an der Zeit ein wenig Internetpost zu beantworten und sich bei ein paar Leuten zu melden. Und dann habe ich mich noch mit einem Freund, mit dem ich zusammen an der Sunshine Coast studiert habe (Kölner) getroffen. Vinny macht gerade in Auckland bei der Winton Rufer Fußballschule ein Praktikum.

Ansonsten hat mir Auckland aber entgegen einiger Erfahrungsberichte anderer ganz gut gefallen. Die Innenstadt ist nett und sauber. Das Essen ist gut und vor allem unverschämt günstig! Bestes Beispiel: Mc Donalds. Ein Mc Attack (bestehend aus 2 Big Macs, einer Pommes und einem Getränk) kostet 11 NZ Dollar! Das sind ca. 4,40 Euro. Da muss man schon gehörig aufpassen nicht jeden Tag da zu landen… Aber da wir seit Australien ja auch auf dem Sushi-Trip sind, hatten wir da auch ein gewisses Gegengewicht!

Bei Burger King gab es den Summer Stunner (bestehend aus einem Wopper jr., einer Pommes, einem Getränk und einem Eis) für 5 NZ Dollar (2 Euro!).

Aber keine Angst: Ich bin nicht kugelrund geworden.. hehe. Die Fotos sollten es beweisen. Und ja Mama (und Oma) ich esse auch immer schön Obst und Gemüse! Und die Zähne putze ich mir auch ;)

Wie ist Neuseeland im Gedächtnis geblieben? Traumhafte Landschaften, sehr ruhig, und für uns leider etwas hektisch. Hier ein Rat für alle die beabsichtigen einmal nach Neuseeland zu reisen. Entweder ausreichend Zeit einpacken oder sich auf eine Insel beschränken. Es ist wirklich ein wunderschönes Land. Aber Neuseeland ist gerade (neben den Funsport -Aktivitäten) besonders für seine wunderbaren Wanderstrecken bekannt. Da diese (die bekannten, schönen Strecken) oft zwischen 3 und 5 Tagen dauern, können diese hautnahen Erkundungen Neuseelands leider nur mit ausreichend Zeit erlebet werden. Ich fühle mich ein bisschen so, als ob ich nur an der Oberfläche Neuseelands kratzen konnte. Nichts desto trotz haben wir viele schöne Sachen gesehen und erlebt und ich bin wie immer dankbar und froh das ich diese Zeit erleben durfte.

Und da in unsere nächsten Destination viel Zeit zum relaxen gegeben war, war der „Stress“ in NZ schon bald vergessen und es blieben die schönen Erinnerungen!

Lennart

PS: Artikel von Fiji ist bereits morgen oder übermorgen online! Jetzt geht es mal wieder zack zack!

@ Opa : Von diesem Jobangebot habe ich auch vernommen… Hört sich nicht schlecht an. Ich werde mich mal an meine Bewerbung machen.. :)

@ Eis: Was ist da los ??? Beleidigt wegen den fehlenden Fotos..?? hehe. Wo ist einer meiner treusten Blogger

@ Gitta: Danke für Deine Mail. Freut mich, dass Dir die Berichte gefallen. Der Fiji-Bericht wird noch besser (bzgl Fotos)

@ Ma: Denke an Dich !!

Verfasst von: lennartkrippner | Februar 8, 2009

Nix für die Familie… :)

Fall ins Nichts....

Fall ins Nichts....

134m....

134m....

Und was hat er da noch gemacht…..

Skydive... !!! 15,000 Feet (4600m) 60 Sec Freefall....

Skydive... !!! 15,000 Feet (4600m) 60 Sec Freefall....

Die Videos kann ich leider nicht einstellen… gibbet dann wenn ich wieder da bin .

Fotos sollten morgen oder übermorgen komplett aktualisiert sein. Bereits jetzt gibbet schon von Noosa, über Weihnachten und Martins und Magdas Besuch, bis Silvester in Sydney einiges zu sehen!

Also auf auf zu den Fotoalben !!

Verfasst von: lennartkrippner | Februar 2, 2009

Das Ende Australiens und die Südinsel Neuseelands

So, nun weile ich bereits doch schon in schönen Neuseeland.. Aber durch meine gereifte Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass es besser ist einen Abschlussbericht mit etwas Abstand zu verfassen. (Abstand bedeutet sensationelle 7 Tage!)

Aber erst einmal zu unseren letzten Tagen im Land der Kängurus und Koalas. Nachdem wir eine Nacht in Geelong (westlich von Melbourne) verbracht hatten, haben wir uns am nächsten Tag auf die ersten Meter der Great Ocean Road begeben. Anfangs noch etwas unspektakulär entpuppt sich diese Straße bald ein absoluter Augenschmaus. Nachdem wir mit „Bells Beach“

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Lennart am Bells Beach

(bekanntester Surf-Beach in Australien, an dem jährlich zu Ostern auch ein Wettbewerb mit den ganz großen dieser Welt stattfindet) das erste Highlight passiert hatten, bahnt sich die Straße schnell Ihren Weg direkt am Pazifik entlang. Vergleichsweise mit der Route No. 1 von L.A. nach San Fransisco, schlängelt sich der Asphalt direkt um die Felsen und es geht auf und ab und rechts und links, teilweise an metertiefen Abhängen entlang oder um Kurven die der ADAC in Deutschland niemals abnehmen würde!

Straßen an der Great Ocean Road

Straßen an der Great Ocean Road

Zwischendurch kommt man dann an mehr oder weniger spektakulären Felsformationen vorbei. Die berühmteste davon bilden die „12 Apostel“ (die aber mittlerweile nur noch 5 sind. Und bald ganz weg sind… Also hop hop ins Reisebüro und eine Australienreise buchen!!). Die 12 Apostel sind 5 (der aufmerksame Leser weiß nun wie viele es ursprünglich einmal waren) Felssäulen, die vom Meer nicht so schnell weggespühlt wurden, wie das Umland. Und die nun alleine, wie Monumente im Uferbereich des Meeres stehen und auch auf die Ihrige Vernichtung warten. Am besten man guckt sich einfach das untenstehende Bild an.

Die "12 Apostel"

Die "12 Apostel"

Zurück in Melbourne haben wir in ein Hostel eingecheckt und dachten wir haben die nächsten 10 Tage bis zu unserem Abflug nach Neuseeland erst einmal ein bisschen Ruhe… Hatten wir auch.. teilweise zumindest. Aber irgendwie gibt es doch immer was zu sehen und zu erledigen, so dass man sich am Ende des Tages doch irgendwie immer wieder fragt: Wie, schon wieder vorbei? Neben schön ausschlafen und ein wenig feiern, habe ich mich das ein oder andere mal ins Fitness Studio begeben (das körperliche Wohl soll ja schließlich auch nicht zu kurz kommen), ein wenig Sight Seeing betrieben (aber in sehr reduziertem Maße. Man muss ja auch mal Pause haben und in Melbourne war ich zu den Uni Games schließlich schon einmal), habe mich oft mit Meike getroffen (immer noch die gleiche Freundin aus Noosa), die lustigerweise auch wieder am gleichen Ort war wie wir (und es ist ganz nett neben den Jungs auch mal wieder ein paar andere bekannte Gesichter zu sehen) und einen Tag haben wir Karten für die Australian Open gehabt. Und das war auf jeden Fall mal ein Erlebnis! Wir hatten zwar leider nur einen so genannten „Ground-Pass“ (mit dem man nicht in die beiden großen Arenen kam. Also keine absoluten Top Spieler gesehen hat), haben aber neben Kohlschreiber (bekannter Deutscher) auch ein paar andere bekannte, nennenswerte Spieler gesehen (Bagdatis, Nalbadjan, Moya, Ferrer).

1. Runde Australian Open (Nalbandian gegen einen No-Name)

1. Runde Australian Open (Nalbandian gegen einen No-Name)

Wir haben den ganzen Tag dort verbracht und uns auf allen Plätzen (insgesamt 14 Plätze) ausgiebig top- Tennis angeschaut. Bis auf die Hitze (30°) war das ein überaus gelungener Tag!

Ja, und dann hieß es auch schon Abschied von diesem traumhaften Land nehmen… Auf der einen Seite war es ganz nett nach 10 Tagen Sesshaftigkeit (kannten wir in den letzten 2 Monaten ja gar nicht) wieder in die weite Welt aufzubrechen, Neues zu erleben und Erfahrungen zu machen, auf der anderen Seite war es aber auch das endgültige Ende eines unvergessenen Lebensabschnittes auf einem wunderschönen Kontinent.

Rückblickend betrachtet (wenn man das nach 7 Tagen schon sagen kann :) ) was ist hängen geblieben? Wie bewerte ich das Land, die Leute und meine Zeit…?

Versuchen wir es doch mal in Worte zu fassen:

Das Land: Wie man so schön sagt soll man ja nicht mit Superlativen um sich werfen. Aber für jemanden, der die Natur liebt (und da zähle ich mich definitiv dazu) ist Australien traumhaft, einzigartigen, atemberaubend, … (sucht Euch was aus, oder denkt Euch selbst Euer schönstes Superlativ aus). Vom Norden, in dem man Tropischen Regenwald direkt am Meer hat, bis hin zum Süden in dem man die monumentale, gigantische Great Ocean Road erkunden kann, hat Australien alles zu bieten. Traumstrände, wie den Whiteheaven Beach auf den Whitsundays. Fahrspaß pur in einzigartiger Natur auf Fraser Island. Wunderschöne Buchten und einsame Strände mit in den Baumwipfeln hängenden Koalas im Noosa National Park. Die reine Natur erleben und dabei mit Schildkröten tauchen und surfen am Double Island Point. Ein einzigartiges Korallenriff mit der größten Vielfalt an Leben die ich bis jetzt gesehen habe im Great Barrier Reef. Und, und, und …… ich könnte damit Seiten füllen. Dazu kommt, dass diese wunderschöne Natur auch noch mit einer einzigartigen Tieren gepaart ist. An der Sunshine Coast lebte auf unserem Grundstück ein Lizard (eine ca. 30cm lange Echse), die ab und an morgens vor meiner Tür saß. Wir hatten Kangaroos auf dem Campus Gelände. Ein Tag an dem man keinen Papagei oder einen anderen exotischen Vogel gesehen hat, war eine Seltenheit. Beim surfen haben sich mir 2,3 mal Delphine bis auf 20m genähert. Also praktisch alles, was das Natur- und Tierliebende Herz benötigt.

Und ich denke auf den Bildern, die ich online stelle, bekommt man einen kleinen Eindruck dafür, wie schön dieses Land ist!

(Der Autor entschuldigt sich dafür das im letzten Abstand Worte wie „traumhaft“, „wunderschön“, oder „einzigartig“ des öfteren gefallen sind. Aber es musste sein!) Die Leute: Ich habe vieles über die Leute gehört, als ich nach Australien gekommen bin. Hier sei alles easy-going und die Leute sind locker drauf und super freundlich… Und ich muss sagen, dass alles was ich gehört habe genau so zutrifft!! Es ist schon bemerkenswert wie locker und freundlich die Leute hier sind. Im Supermarkt an der Kasse denkt man, man würde den Verkäufer schon sein Leben lang kennen und wenn man nicht aufpasst kennt man 5min später wenn der Einkauf verpackt ist auch seine komplette Lebensgeschichte. Die Leute gehen hier einfach ein bisschen großzügiger mit Ihrer Zeit um. Es gibt kein drängeln und schieben. Kein beschweren und meckern. Jeder ist zu jedem freundlich und man kann ohne Probleme ein 30 minütiges Gespräch mit jemandem an der Ampel führen, den man vorher noch nie gesehen hat und später wahrscheinlich auch nicht wieder sehen wird! Ein Paradebeispiel dafür soll kurz im Folgenden beschrieben werden: Als wir auf dem Weg von Canberra nach Melbourne leicht verfahren hatten und kurz in einem Supermarkt ein paar Einkäufe tätigen wollten fragte uns eine ältere Dame, die vor uns in der Schlange stand, ob wir einen Alex kennen. Wir verneinten. Sie sagte weil Marc Halstabletten in der Hand hat, und Alex krank sei. Wir verneinten wieder und erzählten das wir aus Deutschland kommen und uns nur hierher verirrt hatten. Sie: Wo wir denn hin wollen. Wir: Nach Melbourne. Sie zur Kassiererin: Geben Sie mir doch bitte mal einen Stift und einen Zettel. Wir: ? . Sie: Also wenn Ihr von hier die Straße wieder aus dem Ort raus fahrt.. Warte ich mal Euch das mal auf….. 20 Minuten später hätte ich ohne Probleme Touristenführer für den Weg zwischen Canberra und Melbourne werden können. Ich kenne dort nun jeden Stein. Zumindest von der Erzählung… Und zum Ende sagte die Dame noch: Ach, und wenn Ihr nicht wisst wo Ihr heute Nacht schlafen könnt, in Lake Entrance (Name eines Ortes auf dem Weg nach Melbourne) wohnt Annie, einen Freundin von mir. Warte, ich schreib Euch mal kurz die Nummer auf. Die könnt Ihr dann anrufen….. wow! Respekt! Wir hatten echt überlegt, einfach mal um dieses Erlebnis auszukosten, und zu gucken ob es wirklich geklappt hätte bei Annie anzurufen. Aber was hätte ich sagen sollen? Hey Annie, ich hab Deine Nummer von so ner älteren Dame, von der ich den Namen nicht mehr weiß, in einem Supermarkt 200km von hier entfernt bekommen. Können ich und meine 3 Freunde bei Dir pennen? Wäre sicherlich spaßig gewesen…. beim nächsten mal!

Naja, das ich mit den Leuten hier warm werde, hatte ja schon am ersten Tag begonnen. Wer sich an diese Story wie ich nachts vom Flughafen zu meiner Wohnungen gekommen bin nicht mehr erinnern kann, bitte zurück zum ersten Australien-Artikel blättern.

Sicherlich wird es auch bei den Australiern schwarze Schafe geben, und die Menschen in den Großstädten werden vielleicht auch nicht so freundlich sein, wie in anderen Regionen, aber der Australier an sich ist bemerkenswert offen und freundlich! Und mir tut wirklich jeder Australier leid, der einmal den Weg nach Europa, speziell Deutschland geschafft hat… Wenn er dort einen Smalltalk mit der Kassierein im Supermarkt halten will oder mal nach dem Weg fragt, wird er reichlich geschockt über manche Reaktionen sein.

Persönliches Fazit: Wie aus den ersten beiden Punkten leicht ersichtlich wird, wird mir die Zeit in Australien (sowohl die Studien- als auch die Reisezeit) als unvergessen in Erinnerung bleiben! Die Möglichkeit zu haben in einem fremden Land zu studieren, sich mit der Kultur auseinander zu setzen und neue Freunde in der ganzen Welt zu finden ist unersetzlich. Jeder der dies bereits erfahren hat wird wissen, wovon ich spreche. Und wenn man danach noch die Zeit findet dieses traumhafte Land zu bereisen, hat man alles was man sich wünscht (einzig die Zeit könnte nat. immer mehr sein). Australien hat in mir auf jeden Fall einen Fan gefunden und ich würde keine Sekunde zögern ein weiteres mal dort hin zurück zu kommen!

Aber wie es auf einer solchen Reise nun mal so ist, bedeutet das Ende vom einen, den Anfang des anderen. Und dies ist in unserem Fall Neuseeland!

Als erstes haben wir dort die Südinsel bereist:

Am Anfang ein paar Rahmenfakten zu NZ und unserer Reise: Reisedauer 3 Wochen (viel, viel, viel zu kurz wie ich jetzt merke… aber besser als gar nicht) NZ hat mit einer Fläche, die mit Colorado vergleichbar ist, 4,2 Mio Einwohner…. und 40 Millionen Schafe! Hauptstadt ist Wellington.

Unser Einstieg auf der Südinsel war Christchurch, die zweitgrößte Stadt des Landes (selbst größer als Wellington). Angekommen in Christchurch haben wir uns einen Shuttel vom Flughafen zu unserem Hostel genommen, eingecheckt und erst einmal geschlafen. (Sind spät in Christchurch angekommen). Am nächsten Tag haben wir dann die Stadt zu Fuß erkundet. Prädikat ganz nett. Aber viel gibt es dort nicht zu sehen. Wir hatten nur das Glück das an diesem Tag das Busker Festival angefangen hat, bei dem Straßenkünstler aus allen Ländern in der Innenstadt Ihre Küste darbieten.

Am nächsten Tag haben wir uns dann unseren Camper geholt und haben uns auf den Weg Richtung Süden begeben. Da wir leider nur 3 Wochen für NZ Zeit haben ist unser Zeitplan leider sehr begrenzt und wir können nur die wirklichen Highlights erkunden. Neben einem kleinen Abstecher ins Landesinnere zum höchsten Berg des Landes, dem Mount Cook (3750m), bei dem wir eine kleine Wanderung durch die Gebirgslandschaft gemacht haben (sehr nett!),

Auf dem Weg zum Mount Cook

Auf dem Weg zum Mount Cook

und nach Dunedin (einer Studentenstadt) haben wir uns recht fix an die schönere Westküste begeben. Dort gehört zu den absoluten Highlights der Milford Sound. Der Milford Sound ist ein Fjord, der von der Tasmanischen See weit ins Inland ragt. Aber ein ganz besonderer, da sich der Fjord mehr oder weniger durch ein Gebirge schlängelt. Da dieses Gebirge auf der regnerischen Westseite Südneuseeland liegt sind die Berge nahezu komplett grün, mit Bäumen und Gräsern bewachsen. Wir haben dort eine Bootstour durch diesen Fjord gemacht und für mich war es mal wieder ein absolutes Naturhighlight !! Ein gigantisches Gefühl zwischen diesen grünen Riesen mit dem Boot entlang zu schippern. Ein Moment in dem man wieder einmal merkt wie klein man ist und wie faszinierend die Natur sein kann!

Milford Sound

Milford Sound

Nach dieser atemberaubenden Natur, hieß der nächste Anlaufpunkt Queenstown. Queenstown bildet wohl die Adrenalin-Hauptstadt NZ. Von Skydiving, über Bungee, bis zu Rafting oder Kayaking bleibt hier kein Wunsch unerfüllt. Da unsere Finanzen leider nicht reichen alles zu machen, mussten wir uns entscheiden. Da Skydiving (welches wohl ganz oben auf der Liste steht) erst in Taupo erledigt werden soll, fiel die Wahl auf Bungee. Da Queenstown mit einem 134m Sprung einen der höchsten der Welt zu bieten hat, war die Entscheidung schnell getroffen :)

Ab zum Schalter 240 Dollar über die Theke reichen und ab da gab es kein zurück mehr… Der Sprung war für den nächsten Tag 11 Uhr angesetzt. Wir hatten um ca. 18 Uhr am Vortag gebucht. Bedeutet 17 Stunden einen Normalpuls von 150. Und mit einem 150iger Puls zu schlafen ist wirklich kein Spaß!! Nach einer recht unruhigen Nacht, hieß es nicht zu viel zu frühstücken und ab zum Laden von dem es losging. Eine kurze Fahrt (die einem doch eher wie ein halber Tag vorkam) in den Canyon, aussteigen, Gurt anlegen und ab auf die Aussichtsplattform, von wo man den Vorgängern schon mal zugucken konnte wie es gemacht wird… Danach, aäh kann ich meine 240 Dollar bitte wieder zurück haben? Ja, ja das haben die schon geschickt gemacht. Kohle abkassieren und dann erst dem Schock aussetzen… Wie dem auch sein.. was sollte man denn noch machen. 240 Dollar in der Luft zerreißen.. ? In diesem Moment wahrscheinlich der erste Wunsch. Aber ne ne. Ich bin ja schließlich schon in Peking Taxi gefahren, und habe Skorpione gegessen.. da wird man doch mal eben aus 134m nur mit einem dünnen Strang befestigt ins Nix springen können… ähm, ja, ne. Als einem da so diese ganzen Gedanken kamen ging es mit der Gondel aber auch schon rüber auf die Plattform. Dort angekommen, war ich natürlich der Erste der springen musste (was wohl aber auch ganz gut war, da man dann nicht so viel Zeit zum überlegen hatte). Zack Fußschellen angelegt, Seil eingeklinkt und bevor man Hilfe schreien konnte stand man auch schon am Abgrund… eine Schwelle ohne Geländer… und vor einem ca. 160-170m tiefen Abgrund (vergleichbar mit einem Sprung vom Dom. Der Dom ist knapp 160m). Und dann zählt der Kollege hinter Dir auch schon den Countdown. 3, 2, 1…. aaaahhhh und ehe man sich versieht fliegt man mit ca 200 km/h der Erde entgegen!

(Ich hätte hier gern das Video eingestellt, aber die Internetverbindungen schaffen das hier leider nicht!)

Aber bevor man das alles realisiert hat, dass man jetzt eigentlich gerade in den Tod gesprungen ist, dann aber doch noch lebt und das ganze Adrenalin den Körper durchspühlt ist auch schon wieder alles vorbei, und man wird wieder nach oben gezogen. Oben angekommen heißt es dann nur noch: Wow, darf ich noch mal? Klar, wenn Du mir noch mal eben 129 Dollar in die Hand drückst… Aber das ist dann doch zuviel. Auch wenn es ein super Kick ist, diesen Sprung zu wagen, 240 Dollar für 5 Sec. Adrenalin ist schon recht happig… da hat man dann doch beim Skydiving ein wenig mehr vom Geld. Wir werden es sehen…! :)

Nachdem wir 3 Tage in Queenstown verbracht hatten, ging es an der Westküste weiter Richtung Norden. Die Westküste NZ ist wirklich sehenswert. Alles dort ist grün und mutet an, wie ein Tropischer Regenwald. Die Straßen schlängeln sich dort durch Täler und Berge und man hat kaum mal 20 km die gerade und nicht auf oder ab verlaufen. Auch dem Weg haben wir dann die beiden bekanntesten Gletscher NZ besichtigt. Den Fox Gletscher und den Franz Josef Gletscher. Im Vergleich zum Gletscher des Mount Cook, der nicht sehr ansehnlich ist, da er fast komplett mit Schutt und Steinen bedeckt ist, zeigen sich diese beiden Eisflüsse von Ihrer schöneren Seite. Bei beiden kann man das strahlende Weiß und das typisch blaue schimmern von über die Jahrhunderte gefrorenem Schnee deutlich erkennen. Besonders der Franz Josef Gletscher hat mich dabei sehr beeindruckt. Jetzt im Sommer, kann man praktisch mit kurzer Hose und T-Shirt bis keine 200m vor den Gletscher kommen (eigenständig, ohne eine Tour zu buchen), rechts uns links des Eises erheben sich die saftig grünen Berge. Also eigentlich wirkt alles recht tropisch und sommerlich…. und dann schiebt sich zwischen den grünen Bergen diese monumentale Eisschicht ins Tal… ein kurioser, fangender Anblick! Der Franz Josef Gletscher bewegt sich seit ca. 25 Jahren wieder weiter ins Tal, nachdem er die letzten 100 Jahre eigentlich kontinuierlich zurück gegangen ist. Es kommt dabei immer darauf an, in welchem Bereich des Gletschers das Eis schneller schmilzt. Schmilzt es unten schneller als oben geht der Gletscher zurück. Schmilzt das Eis oben schneller als unten, bewegt er sich vorwärts. Auf einer Infotafel habe ich gelesen, dass ein Gletscher ein gefrorener Fluss gleichkommt, der sich 1000 mal langsamer bewegt als ein normaler Fluss der Wasser führt. Ich hätte auch lieben gerne eine Tour gemacht, aber es haben leider mehrer Faktoren dagegen gesprochen (Zeit, Geld, Abstimmung).

Franz Josef Gletscher

Franz Josef Gletscher

Nachdem wir die Gletscher hinter uns gelassen hatten, ging es weiter nach Norden zum Abel-Tasman National Park. Auch hier gab es die Möglichkeit den Park via Kayak oder zu Fuß zu erkunden. Wir haben uns für die günstigere Variante entschieden.. Der Abel-Tasman Park liegt in der Nord-westlichsten Ecke der Südinsel und enthält eine der bekanntesten Wanderwege. Da dieser aber leider einen Zeitaufwand von 3-5 Tage beansprucht, konnten wir wieder mal nur erahnen was es dort alles zu sehen gibt. Wir sind ca. 15 km an schönen Buchten und Süßwasser Stellen vorbeigewandert, bevor wir ein Wasser-Taxi (!) zurück zu unserem Camper genommen haben. Im Endeffekt war auch dieser Park ein Augenschmaus, aber man verliert leider so langsam das Maß solche Sachen wertzuschätzen. Ich versuche mir jeden Tag wieder einzureden, was dies für eine einmalige Reise ist und das wenn ich zurück in Deutschland bin, ich über jeden Sekunde froh wäre die ich hier noch mal erleben dürfte. Aber wenn man jeden Tag wunderschöne Küstenstraßen entlang fährt, Wasserfälle sieht, türkise Seen mit Schneebedeckten- oder grünen Bergen im Hintergrund hat, super Strände und das Meer sieht, stumpft man leider zwangsläufig etwas ab. Aber ich weiß immer noch was ich hier einmaliges erlebe und genieße jede Minute!

Nach dem Abel-Tasman Park stand schon der Weg nach Picton an, von wo wir gerade (in diesem Moment wo ich diesem Artikel schreibe) mit der Fähre auf die Nordinsel nach Wellington übersetzen. Dort haben wir dann noch 8 Tage, bevor uns der Flieger schon wieder an unser nächstes Ziel bringt: Fiji !!!!

Die Zeit verfliegt mittlerweile wie im Flug. Man sieht jeden Tag traumhafte Sachen und ehe man sich umsieht ist schon wieder alles vorbei! Aber ich bin unendlich froh, diese Möglichkeit überhaupt zu haben!! (Danke hier noch mal an alles Sponsoren!! ;) )

Ich versuche natürlich auch schnellstmöglich die Fotoalben wieder zu aktualisieren. Aber da die Internet Cafes hier in der Regel Schneckentempo aufweisen, ist das nicht immer so einfach. Ich bitte um Nachsicht!

Ich hoffe ich schaffe es in Auckland noch mich erneut zu melden, da wir auf Fiji 2 Wochen lang keinen Kontakt zur Außenwelt haben werden….

Bis zum nächsten mal !!!

Lennart

Verfasst von: lennartkrippner | Januar 11, 2009

Besuch & Feiertage

Es tut mir leid, das ich mich nicht rechtzeitig zu den Feiertagen melden konnte, jedoch hoffe ich natürlich, dass alle ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest hatten und gut ins neue Jahr gekommen sind!! Bei mir liefen diese Feiertage in diesem Jahr einmal ganz anders! Aber eins nach dem anderen….

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir Noosa und die angenehmen Umstände eines „festen Wohnsitzes“ hinter uns gelassen hatten, ging es wieder in meine alte Heimat, die Sunshine Coast. Es war schon ein komisches Gefühl dorthin zurück zu kommen. Vorher hatte ich dort einen festen Wohnsitz, die ganzen Leute von der Uni waren noch da und man hatte einen „Alltag“. Wieder zurück war fast niemand mehr von den bekannten Leuten da, wir hatten keine wirkliche Bleibe (haben unsere Zelte bei einem Kollegen im Garten aufgeschlagen) und das Wetter hatte leider auch nicht seine besten Tage. Nach 2 Tagen, in denen ich den Jungs meine alte Wohnung, die Uni und die Gegend gezeigt hatte, haben wir uns dann auch direkt weiter nach Brisbane aufgemacht. Hier haben wir 2 Tage im Hostel verbracht und neben einem Freund von mir aus Deutschland auch Meike wiedergetroffen (Freundin bei der wir in Noosa waren).

 

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Aydin, Mehmet, Ich, Meike

 

Der zweite Tag in Brisbane stand dann ganz im Sinne des Familienbesuchs aus Deutschland. Nachdem ich in den vorherigen Tagen schon des öfteren telefonischen Kontakt mit meinem Bruder hatte, hatten er und Magda es nun nach gut einer Woche geschafft uns einzuholen (waren auch in Cairns gestartet).

 

Ich, Magda & Martin vor der Skyline von Brisbane

Ich, Magda & Martin vor der Skyline von Brisbane

 

 

 

Nachdem wir dann noch einen Abend in Brisbane die Zusammenkunft gefeiert haben, haben wir uns am nächsten Tag nach Surfers Paradise aufgemacht. Surfers Paradise ist die australische Antwort auf  Mallorca. Ein großartiger Ort zum Feiern, aber mit Australien hat das Ganze nicht wirklich etwas zu tun (bis auf der Name, der einen guten Surf suggerieren soll). Und selbst das ist nichts besonders. Nicht anders als an jedem anderen Strand auch. Es kommt bei guten Wellen halt auf mehr, als nur einen Strand und einen tollen Namen an… Nachdem wir hier 2 weitere Tage gefeiert hatten, brauchten wir erst mal ein bisschen Ruhe und haben uns für die Feiertage (23.-26.12) ins beschauliche, idyllische Byron Bay begeben. Der komplette Gegensatz zu Surfers Paradise. Im Gegensatz zu dem Partymekka in dem die Promenade mit Hochhäusern zugepflastert ist, wehrt man sich in Byron Bay bewusst gegen hohe Bauten und Internationale Ketten. Sprich keine Häuser mit mehr als 2 Etagen, kein MC Donalds, kein Sturbucks, kein Subway! Sehr angenehm. Das einzige, was das Gesamtbild dann doch nicht so ganz idyllisch hat erscheinen lassen war, dass geschätzt jeder Backpacker auf dem Weg nach Süden (im November und Dezember ist der Weg von Cairns nach Sydney praktisch der inbegriffene Pilgerweg für alle Backpacker. Das große Ziel dabei ist nicht Mekka, sondern Silvester in Sydney) die selbe Idee hatte wie wir. Es war schon unglaublich wie viele Menschen da unterwegs waren.

Am Heiligen Abend, wollten wir dann doch zumindest ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen lassen und sind mit ca. 10 Leuten (wie alle anderen Backpacker, hatten auch ein paar weiter Freunde von der Sunshine Coast die Idee Weihnachten in Byron zu feiern) lecker in einem kleinen Restaurant etwas essen gewesen. Bei ca. 25 Grad ein komisches Gefühl Weihnachten zu feiern.

 

Gemuetliches Weihnachtsessen in Byron Bay

Gemuetliches Weihnachtsessen in Byron Bay

 

 

Und auch wenn ich natürlich ebenso gerne im Kreise der Familie, bei unschlagbarem Weihnachtessen von Oma gefeiert hätte, war es mal eine Erfahrung Weihnachten im Sommer zu feiern. Lustig wenn man bedenkt, dass die Australier dies so gewohnt sind und sich wohl genau so fühlen würden, wenn sie einmal Weihnachten in Deutschland feiern würden. Und außerdem war mit meinem Bruder und Magda ja auch ein kleiner Teil der Familie anwesend!

Nach 3 Tagen in Byron haben dann auch wir unseren persönlichen Pilgerweg nach Sydney fortgesetzt. Ich habe dabei gelegentlich das Auto gewechselt und bin bei Martin und Magda mitgefahren, um meinen Bruder nach 3500 km ein bisschen am Steuer zu entlasten. Auf dem Weg nach Süden haben wir dabei noch das Koala Hospital in Port Macquarie, sowie die Billabong Tierwelt besucht. Gerade im Koala Hospital hätte man wieder einen kompletten Film an Fotos verschießen können. Diese kleinen, grauen Wollknäule sind schon echt niedlich.

 

Martin beim Koala-streicheln

Martin beim Koala-streicheln

 

 

 

Einen weiteren Halt haben wir dann noch in Newcastle gemacht, wo wir aber praktisch nur kurz gefrühstückt haben und einmal kurz zur Abkühlung ins Wasser gesprungen sind.

Und dann standen wir auch schon vor den Stadttoren Sydneys! Ein imposanter Anblick, wenn man über die Harbour Bridge fährt und zur linken Hand direkt die Oper, mit der Skyline im Hintergrund zu Gesicht bekommt.

 

Sydney Opera

Sydney Opera

 

 

 

Ich habe dann mit den Jungs in unser Hostel eingecheckt und Magda und Martin haben unglaubliche 3 Tage vor Silvester noch ein Doppelzimmer in einem kleinen Hotel gar nicht so weit von uns entfernt bekommen. Und nicht viel teurer, als unser Hostel!

Nun waren wir an unserem ersten großen Etappenziel angekommen! Sydney, Weltstadt! Ein Traum für jeden Reisenden. Wirklich? Ähm… schon, ja! Also ich habe vorher mit vielen Leuten gesprochen, die bereits in Sydney waren. Und es waren immer geteilte Meinungen dabei. Nicht jeder ist per se von Sydney beeindruckt. Und ich muss sagen, nach dem ersten überwältigenden Eindruck, bleibt im ersten Moment wirklich nicht viel Erstaunliches zu sehen. Die großen Attraktionen bilden die Harbour Bridge und die Opfer. Aber damit hat Sydney seine Trümpfe schnell ausgespielt. Auf den ersten, oberflächlichen Blick. Wenn man diese Oberfläche bearbeitet hat, kommt es auf den individuellen Geschmack an, in welche Ecke Sydney in den persönlichen Erinnerungen verschwindet. Das Stadtzentrum mutet an wie die meisten Stadtzentren, großer Städte. Wolkenkratzer, die mit Geschäften, Büros und Wohnungen vollgestopft sind. Auf den Straßen wirkt hektisches Treiben und man denkt man lebt am Puls der Zeit.

 

Ich, Magda & Martin vor der Oper

Ich, Magda & Martin vor der Oper

 

 

 

Daneben bietet Sydney aber auch viele, beschauliche Plätze. An der Harbour Bridge gibt es das kleine, beschauliche Viertel „The Rocks“, in dem viele kleine interessante Geschäfte und Bars sind. Der Hyde Park und der Botanische Garten bieten direkt im hektischen Stadtleben zu jederzeit Erholung. Der Sydney Zoo (in dem wir leider nicht mehr waren, da wir bis dahin schon in genug Zoo´s waren) ist wunderschön am Harbour gelegen. Man fährt mit der Fähre rüber und hat bei den Gehegen der Elefanten und Giraffen, die Sydney Opfer und die Skyline als Hintergrund. Auch sonst habe ich nur Gutes über den Zoo gehört.

Des weiteren gibt es noch das schöne Viertel Manly (das wir leider auch nicht gesehen haben) und einen der bekanntesten Strände der Welt – Bondi Beach. An dem es wirklich hart ist noch einen freien Platz zu bekommen, wo man sein Handtuch hinlegen kann. Praktisch der Laufsteg der Einwohner. Nicht zu vergessen das Partyviertel Kings Cross, welches recht ähnliche Züge aufzeigt wie St. Pauli.

Und so richtig lernt man Sydney wohl auch erst lieben, wenn man mal eine Harbour Tour mit der Fähre gemacht hat und sieht was für Traumhäuser da direkt am Wasser stehen… nicht der schlechteste Platz zum leben!

Nachdem wir 2 Tage Sight Seeing getätigt hatten, stand auch schon der 31.12 vor der Tür. Am Vorabend saßen wir noch mit ein paar Leuten zusammen und haben Magda und Martin verabschiedet. Die beiden sind ja unverständlicherweise J am 31.12 aus Sydney abgeflogen. Aber von hier aus noch alles Gute für den Rest Eurer Reise! Danke für die Nächte im Camper (während die Jungs im Auto schlafen mussten) und alles was Ihr sonst noch für ein harmonisches Zusammenleben investiert habt! Es war schön Euch da gehabt zu haben!! Bis bald in der Heimat!

 

Bei den Übergebliebenen hieß es am 31. um 6 Uhr aufstehen und Vorbereitungen treffen. Der Esky (Kühlbox) und alle weiteren Sachen musste gepackt werden. Da wir vorhatten an einem der beliebtesten Spots (Botanischer Garten) in Sydney das Feuerwerk zu bestaunen (man ist ja nicht so oft in Sydney) hieß es früh und lange anstehen. Vom Botanischen Garten hat man (wenn man einen guten Platz bekommt) perfekte Sicht auf die Harbour Bridge, auf der das Feuerwerk großteils stattfindet. Und im Vordergrund sieht man die Sydney Opera. Also so, wie es praktisch alle haben wollen. Dazu kann man den Tag im Botanischen Garten gemütlich auf der Wiese verbringen. 6 Uhr aufstehen, 8 Uhr in der Stadt, 8.30 Uhr anstehen.

Lange Wartezeit....

Lange Wartezeit....

 

 

Die Tore zum Botanischen Garten öffneten um 10 Uhr und es wurden „nur“ 22 000 Leute eingelassen. (Bei 1,5 Mio, die das Spektakel in Sydney beobachten wirklich nicht so viel). Nach 3,5 Stunden anstehen und warten hatten wir es endlich geschafft und waren drin. Sogar unter den ersten 1000. Somit hatten wir fast freie Platzwahl und konnten uns einen schattigen Platz mit guter Sicht aussuchen. Dann hieß es knapp 10 Stunden chillen, essen, kicken, trinken,… Da wir eine Gruppe von ca. 20-25 Leuten waren, hatten wir reichlich Spaß und der Tag war im Nu vorbei. Ab 23 Uhr hieß es dann noch gute Plätze an der Reeling sichern und um 12 Uhr konnte es dann endlich losgehen. Silvester Feuerwerk in Sydney!!! Die erste große Silvesterparty auf dem Globus. Wenn es in Deutschland noch frühe, ruhige 14 Uhr ist, geht auf der anderen Seite der Welt schon die große Party!

 

Einmaliges Erlebnis !

Einmaliges Erlebnis !

 

 

 

Das Panorama, in dem wir dieses neue Jahr begrüßen durften war zweifelsohne eines der besten, das ich je gesehen habe! Aber das Feuerwerk an sich kann doch noch ein bisschen verbessert werden. Gerade einmal 12 min haben sie es knallen lassen. Und musikalisch war da auch nichts wirklich unterlegt. Da lobe ich mir doch die traumhaften Kölner Lichter! Knallen können die Deutschen halt noch am besten!

Aber neben diesem kleinen Abstrich, war es schon etwas ganz Besonderes dieses Spektakel einmal selbst miterleben zu können!!

Nach dem Feuerwerk wurden wir dann aber auch recht schnell aus dem Botanischen Garten rausgekehrt. Es sollte am nächsten Tag ja niemand mehr sehen, was da gestern für eine große Party abgegangen ist. Da wir den ganzen Tag mehr oder weniger draussen in der Sonne waren, hatte keiner von uns mehr die Kraft noch einen Club aufzusuchen. Und so haben wir uns dann über die komplett gesperrte Hauptstraße, auf der eine Party nach der anderen stattfand, auf den Weg nach Hause begeben.

Im neuen Jahr angekommen, ist die erste weitere Station Canberra gewesen. Die australische Hauptstadt. Ähm, ja. Aber außer diesem Titel hat Canberra leider nichts zu bieten. Man kann sich das Parlament, eine Reihe von Botschaften und einige Museen anschauen. Das war Canberra dann aber auch schon. Von Sydney nach Canberra zu reisen kann man praktisch mit einer Vollbremsung vergleichen Vom 100 auf 0 in 250 km. Hört sich gemütlich an. Ist aber australischer Maßstab. Übersetzt ins Deutsche würde es heißen von 100 auf 0 in 2,5 sec.

Selbst an einem Montag morgen, am dem man sich denkt hier müsste was passieren, wirken die Bürgersteige hochgeklappt. Könnte vielleicht auch an den Semesterferien liegen, oder daran, (wie wir heute erfahren haben) dass das Parlament gerade Sommerpause hat… bis Februar. In Australien scheint es nicht so viel zu regeln zu geben. Wie die Menschen, so die Regierung. Erst einmal ruhig angehen lassen.

In den letzten zwei Tagen sind wir bis Melbourne und noch weiter bis Geelong gefahren. Dies ist praktisch der Einstieg zur Great Ocean Road, einer der schönsten Küstenstraßen in Australien. Diese wird nun in den nächsten zwei bis drei Tage unseren Tagesablauf bestimmen, bevor es dann zurück nach Melbourne geht. Dort werden wir dann noch eine weitere Woche verbringen (und uns den ersten Tag der Australien Open ansehen), bevor uns der Flieger an unser nächstes Ziel bringt, Neuseeland!

 

In Melbourne werde ich vielleicht noch mal einen „Abschlussbericht Australien“ verfassen. Ansonsten werdet Ihr aus Neuseeland das nächste mal von mir hören!!

 

Bis dahin!!

 

Lennart

 

PS: Fotos werden nachgereicht. Die Internetcafes sind einfach nicht schnell genug, um solche Datenmengen zu verarbeiten….

Verfasst von: lennartkrippner | Dezember 17, 2008

Cairns – Noosa

 

Nachdem wir Cairns nun endgültig hinter uns gelassen haben, hieß das nächste Etappenziel Whitsunday Inseln. Diese gleine Inselgruppe zählt zu den absoluten Sehenswürdigkeiten in Australien! Die Hauptattraktion stellt dabei der Whiteheaen Beach, ein riesiger, schneeweißer Sandstrand. Aber erst mal mussten noch gut 700 km bis Airlie Beach, dem Abfahrtspunkt aller Whitesunday-Touren zurück gelegt werden.

Am ersten Tag haben wir keine 30 km von Cairns das erste mal Halt gemacht (nach 30 km hat man sich schließlich die erste Pause verdient!). Die Crystal Cascades standen auf der Tagesordnung. Die Crystal Cascades sind mehrere kleinere Wasserfälle, die sich zwischenzeitlich zu größeren Becken zusammenfindet, so dass man bequem in ihnen schwimmen kann. Und auch eigentlich nicht so schwer zu finden…. eigentlich. Die Strecke und den Parkplatz haben wir ohne Probleme gefunden. Eigentlich das größte Hindernis. Aber da uns ein Teammitglied des Segelbootes, mit welchem wir am Cape Tribulation zur Green Island gesegelt waren, von einem unglaublichen 30m! Sprung erzählt hatte, der irgendwo ein bisschen Abseits zu finden sei, haben wir uns dazu verleiten lassen, nicht den Massen zu folgen, sondern einen kleinen Seitenpfad in den Busch einzuschlagen. Nach ungefähr 5 min Fußmarsch haben wir dann auch schon eine kleine Wasserstelle gefunden. Auf dem richtigen Weg… dachten wir. Ermutigt vom ersten, angeblich richtigen Wegweiser, haben wir logisch gedacht. Hätten wir vielleicht sein lassen sollen… Ein 30 m Sprung muss ja schon ein bisschen weiter oben sein. Und da sich rechts von uns auch ein kleiner, schmaler Pfad den Hügel hochschlängelte, mussten wir ja eigentlich richtig sein. Beginn des Aufstieges. Unklug vielleicht, das einer der Kollegen Badelatschen anhatte, und zwei weitere mit freiem Oberkörper unterwegs waren… durch den Regenwald. Aber was solls. Kann ja nicht so weit sein. Jedoch beginnt sich nach 15 min der Gipfelsturm ein wenig in die Länge zu ziehen. Und es ist kein Plateau in Sicht. Egal. Ein bisschen Workout kann ja nicht schaden. Auch wenn der Weg schon ein bisschen rutschig und steil wird. Aber wir sind schließlich 4 gestandene Kerle. Und Abenteurer. Da gibt keiner auf. Der Schweiß tropft mittlerweile allen vom Kinn. Nach einer halben Stunde beginnt sich der Pfad um den Berg herum zu winden. Es wird eben. Vielleicht ein gutes Zeichen. Doch plötzlich geht der Weg weiter nach oben, oder wieder nach unten. Da wir oben kein Wasser mehr erwarten konnten, und man unten leichtes Plätschern hören konnte, haben wir den Abstieg eingeschlagen. Obwohl wir mittlerweile fast auf der Rückseite vom Hügel sein mussten. Egal. Keiner hatte mehr so richtig Lust. Wäre wahrscheinlich eh keiner von 30m gesprungen. Wenn dieser Sprung denn überhaupt existiert… Also, runter. Der Weg führt nur unangenehmerweise fast senkrecht runter. Und die Steigung war ja bereits angesprochen. Nach ein paar Schürfwunden und ein paar Ausrutschern haben wir dann endlich das Wasser erreicht. Das Problem war nur das da nix zum springen oder baden war. Sondern einfach nur der Wasserfall, wie er sich seinen Weg den Berg herunter sucht, zwischenzeitlich zu einem kleinen Becken aufgestaut…. SCH… !!!! Da keiner wirklich Lust hatte den ein Stunden Auf- und Abstieg wieder zurück zulegen, haben wir erst mal versucht uns einen Weg am Wasserfall entlang zu suchen. Wasser fließt von oben nach unten, dass heißt wenn wir dem Wasser folgen, kommen wir schon wieder nach unten. Hat auch 5 min ganz gut geklappt, bis der Wasserfall zwischen 2 senkrechten Felswänden ca. 10m in die Tiefe ging. Diesen, vom Segelcrewmitglied sicherlich nicht gemeinten, Sprung wollte keiner von uns riskieren. Auch wenn wir mittlerweile schon etwas genervt waren (wir wollten doch schließlich nur einen schnellen Abstecher hierher machen), haben wir die Baderegeln vom Seepferdchen noch gut im Kopf verinnerlicht. Niemals in unbekannte Gewässer springen! Besonders nicht wenn man unten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Felsen aufschlagen würde. Was blieb uns anderes übrig als den bekannten Weg wieder in die entgegengesetzte Richtung zurück zu legen. Wir wollten uns nicht noch mal in eine Sackgasse manövrieren… Da die ersten Strecke des Pfades keine 2 Meter am Abgrund vorbeilief, hieß es noch einmal höchste Konzentration. Wir sind schließlich erst am Anfang unserer Reise. Plötzlich rutscht Aydin weg und ich sehe seinen Kopf von meiner Position aus nicht mehr. Schock. Eine Sekunde später schlägt ein recht großer Felsbrocken mit eine unheimlichen Knall 10m tiefer auf dem Fels auf. Und Aydin steht Gott sein Dank wieder auf dem Pfad…. Puh. Wir sind gewarnt. Da man sich nicht immer sicher festhalten konnte, kam schon der ein oder andere Adrenalinkick zustande.

Nach gefühlten 8 Stunden hatten wir dann endlich wieder den gepflasterten Parkplatz unter den Füßen und haben uns auf den ganz normal geteerten Weg zu den Badestellen begeben.

 

 

Bei einem der Becken, in denen man schwimmen konnte, war dann sogar wirklich ein Sprung aus gut 12m möglich. Aydin und Mehmet haben dieses Wagnis auch auf sich genommen. Ich hätte es natürlich auch getan… (ohne mit der Wimper zu zucken.. bin ja schließlich schon in Peking Taxi gefahren!) .. doch ärgerlicherweise hinderte mich eine kleine Verletzung an der linken Hand am Aufstieg zur Absprungstelle. Beim nächsten mal ganz sicher J !! Nach dieser kleinen, erfrischenden Abkühlung haben wir uns wieder auf den Highway begeben. Die folgende Nacht wollten wir eigentlich in Mission Beach verbringen. Ein kleiner idyllischer Ort an der Küste, der in den Reiseführern als ein lohnender Abstecher angepriesen wird. Jedoch sind wir leider erst spät abends angekommen und in Mission Beach waren die Bürgersteige bereits hochgeklappt. Nach einem kurzen Abendmahl haben wir uns dann noch bis nach Townsville durchgekämpft und haben eine traumhafte Nacht im Auto verbracht…

Die nächste Station hieß Airlie Beach. Hier haben wir uns 2 Tage auf einem Campingplatz eingemietet. Am zweiten Tag stand dort dann die Ein-Tages- Tour zu den Whitsundays an. Wie bereits angesprochen, ist das wohl mit einer der schönsten Plätze in ganz Australien (und Australien mangelt es wahrlich nicht an schönen Flecken). Wir sind morgens um 9.30h mit einem Speedboot zu den Whitsundays aufgebrochen. Nach einer ca. einstündigen Fahrt war das erste mal Schnorcheln angesagt. Aber erst einmal mussten wir uns in unsere super sexy Ganzkörper Stinger- Suits quetschen. Da vereinzelt noch Quallen unterwegs sind, empfehlen die Organisatoren sich mit diesen Anzügen zu schützen (natürlich nicht zuletzt um auch noch ein bisschen Kohle zu machen).

 

Als wir dann endlich im Wasser waren, war das schlechte Schnorchelerlebnis von Cairns direkt vergessen. Auch wenn das Wasser leider nicht ganz so klar war wie in Cairns, war die Vielfalt an Leben und Korallen schon um einiges höher. Es hat dann auch nicht lange gedauert bis wir unsere erste, große Wasserschildkröte gesehen haben. Und es war eine richtig große! Sie saß ganz gemütlich auf dem Reef und ich bin auch einmal runter getaucht und habe Ihr über den Panzer gestreichelt. Faszinierend!! Nach diesem tollen Erlebnis haben wir uns auf zum Whiteheaven Beach gemacht. Ein ewig breiter, langer, schneeweißer Sandstrand. Es ist nicht einfach diesen unglaublichen Eindruck zu beschreiben. Guckt Euch einfach die Fotos an. Die können mehr als jede Beschreibung sagen. Auch der kurze Lauf zum Lookout verschlug einem noch einmal die Sprache…

 

Nach diesem sensationellen Erlebnis haben wir noch eine Nacht in Airlie Beach verbracht (auch weil es ein nicht ganz so schlechter Partyort ist) und sind dann weiter zur Town 1770 und Agnes Water. Zwei neue Modeorte an der Küste und gleichzeitig die nördlichsten Strände an denen es noch möglich ist zu surfen. Nördlich von diesen Orten fängt das Great Barrier Reef jegliche Wellenbildung ab.

Nach einer Nacht auf dem Camping Platz in Town 1770 haben wir uns dann zum nächsten großen Spot aufgemacht: Fraser Island. Auch wenn ich hier bereits mit meinen Eltern war, hat mich Fraser schon sehr beeindruckt und ich habe mit den Jungs noch einmal eine 3 Tagestour gebucht. Leider verbietet es unsere Autovermietung, unseren eigenen Wagen mit dorthin zu nehmen (war aber vielleicht auch besser so J ). So haben wir dann über Aussie Trax eine Tour gemietet, bei der bis zu 8 Leute in einem Wagen fahren. Da wir uns aber extra so eingebucht hatten, das niemand andres an dem Tag dabei war, hatten wir das Auto für die 3 Tage zu unserer eigenen Verfügung. In den drei Tagen haben wir zu den mir bereits bekannten Spots, wie Lake Mc Kenzie, Lake Birrabeen und Lake Wabby auch noch den Lookout Indien Head, die Champagne Pools und zwei, drei andere Seen besucht. Ich kann denke schon behaupten, dass ich die Insel nun ganz gut kenne J Des weiteren hatten wir natürlich 3 Tage erneut Fahrspaß pur!! Auch wenn es am ersten Tag noch leicht geregnet hatte und wir schon Befürchtungen hatten unsere Tour würde buchstäblich im Wasser unter gehen, hat sich das Wetter in den nächsten beiden Tagen wieder zum gewohnten Bild gewendet. 30° und blauer Himmel!

Nachdem wir Fraser dann endgültig hinter uns gelassen hatten, haben wir eine Nacht in Noosa, bei Meike, einer Freundin von mir übernachtet, bevor wir (mit Meike) dann am nächsten Tag zu einem Surfcamp zum Double Island Point aufgebrochen sind. Hier war ich ja bereits auch schon mal. Aber da es absolut lohnenswert ist (besonders wenn man auch surfen will) habe ich auch diesen Trip gerne erneut auf mich genommen). Und es ist immer  interessant zu sehen 3 Tage „fast nur“ mit den Ressourcen zu leben oder klar zu kommen, die einem die Natur zur Verfügung stellt.

Aktuell sind wir wieder zurück in Noosa und werden uns heute weiter in meine alte Heimat, die Sunshine Coast, begeben. Ab dem nächsten Wochenende steht dann Brisbane auf dem Programm. Zu Weihnachten sind wir dann in Byron Bay!

 

Dann werde ich das nächste mal von mir hören lassen!

 

Bis dahin!

 

Lennart

 

 

PS: Fotos sind nun auch einigermaßen aktuell!!

PSS: Konnte aufgrund eines kleinen technischen Problems leider keine pics in den Artikel einfügen. Sind dann bei den Fotoalben zu finden!

@ Tobi : Hab schon gehört, dass in Köln super Wetter ist :) Aber Du musst ja ausgerechnet ins kalte Kanada flüchten… wann gehts eigentlich los?

@ Dad: Keine Angst, wir beschrieben wurden wir mit super Stinger suits ausgestattet. Und Krokodile haben wir leider erst gar nicht zu Gesicht bekommen. Und zur Kamera: Wundersamer Weise läuft sie wieder nach einer 10 stündigen Kur im Gefrierfach ! :)

@ Ma: Mücken nerven ziemlich. Zumal das meiste Spray eh nicht hilft… Schlangen haben wir leider auch noch nicht gesehen. Und demnächst stehen ja auch nur noch sehr besiedelte Gegenden an… also wird das wohl nix mehr. Und das Weihnachtsgeschenk ist angekommen… Vielen Dank !!! :)

Verfasst von: lennartkrippner | Dezember 1, 2008

Beginn der Reise

Die Reise hat begonnen. Nachdem ich es tatsächlich geschafft hatte den Großteil meiner Klamotten auf einen Rucksack und zwei weitere Handgepäck Stücke zu verteilen, habe ich die Sunshine Coast vorläufig hinter mir gelassen und den Flieger nach Cairns bestiegen. In Cairns angekommen hat Marc, ein Mitglied der Vierermannschaft, wie verabredet direkt am Flughafen auf mich gewartet (Marc ist nach Beendigung seiner Diplomarbeit frisch aus Deutschland eingetroffen.) Zusammen haben wir uns dann in unser Hostel aufgemacht und die letzten Monate erst einmal revue passieren lassen. Am nächsten morgen hat die Ankunft von Aydin und Mehmet unser Team vervollständigt (Aydin und Mehmet sind wie Marc ebenfalls Kommilitonen von der SpoHo).

4 Jungs auf grosser Reise (Marc, Ich, Mehmet, Aydin)

4 Jungs auf grosser Reise (Marc, Ich, Mehmet, Aydin)

Die erste Aufgabe die nun anstand war einen fahrbaren Untersatz zu organisieren, der die Bedingung erfüllen sollte nicht direkt am Anfang der Reise unsere Konten in die roten Zahlen abrutschen zu lassen. Nach viertagiger Suche haben wir dann glücklicherweise ein Angebot gefunden, welches wir nicht ablehnen konnten. Ich war am ersten Tag bereits bei Avis und hatte mich nach verfügbaren Autos erkundigt. Da Avis der einzige Verleih war der noch einen 4 Wheel Drive (Allradantrieb) zur Verfügung hatte, war uns eigentlich eh nicht viel Spielraum gegeben (da zur Zeit alle Backpacker und sonstige Reisenden von Norden nach Süden fahren ist das Angebot relativ rar). Als wir dann noch mal in unserem Hostel nach Möglichkeiten für Autovermietungen nachgefragt haben, sagte uns die nette Dame an der Rezeption, dass wir einen Rabatt bekommen würden, falls wir das Angebot von Avis über sie buchen würden. Gesagt getan. Somit haben wir nun einen Nissan Patrol für die komplette Zeit bis Melbourne (7 Wochen) für sage und schreibe knapp 3000 Dollar (im Moment ca. 1500 Euro) bekommen! Hört sich im ersten Moment vielleicht viel an. Aber wenn man bedenkt das wir zu viert sind und das Auto 7 Wochen zur freien Verfügung haben, gibt es kein besseres Angebot. Und selbst Benzin kostet hier momentan nur zwischen 60-80 Cent der Liter!! (Ich weiß, dass das jetzt eine hart zu verkraftende Information für alle Autobesitzer in Deutschland sein muss…)

Als wir das Auto dann endlich hatten (das größte Hindernis also erst einmal aus der Welt war), stand der nächste organisatorische Kraftakt ins Haus. Alle Camping- Utensilien besorgen. Hört sich nicht so schwer an, aber wenn vier Meinung in sensibler Hinsicht auf Budgets und Vorstellung aufeinandertreffen kann das schon mal kompliziert werden… Aber auch diese Etappe konnten wir dank einiger guter Schnäppchen innerhalb von 4 Stunden hinter uns bringen.

Nun konnte es losgehen! Noch kurz zu Woolworth (im Gegensatz zu Deutschland ist Woolworth in Australien ein großer Supermarkt) um sich mit dem wichtigsten Proviant zu versorgen (Wasser, Bananen, Müsli, Milch, fertig!) und dann ging es Richtung Norden zum Cape Tribulation.

Es geht los... Unser schicker Wagen

Es geht los... Unser schicker Wagen

Exkurs Great Barrier Reef:

Den dritten Tag in Cairns haben wir es uns nicht nehmen lassen, eine Tagestour auf einem Segelschiff zur Green Island, einer Insel im Great Barrier Reef, zu buchen. Hieß morgens um 6.30 aufstehen (und das im Urlaub!) Badehose und Sonnencreme zur Hand und ab zum Hafen. Am Boot angekommen habe wir erfahren, dass an diesem Tag die normale Kapazität von 35 Leuten nicht ganz erreicht wurde. Wir waren zu zehnt. Von diesen zehn Leuten stellten wir dann auch schon 4. Somit hatten wir praktisch ein privates Segelboot mit Skipper für diesen Tag. Alles richtig gemacht!

Unser "Privatschgiff"

Unser 'Privatschiff'


Wir sind dann ca. 2 Stunden raus aufs Reef gefahren und haben dort den Anker geworfen. (Also bitte nicht wort-wörtlich verstehen. Wir haben natürlich keinen Anker auf das Reef geworfen!) Die nächsten 2 Stunden hatten wir dann Zeit durchs Reef zu schnorcheln und wenn es uns gefällt danach eventuell noch einen 30 minütigen Tauchgang zu machen.

Aydin und ich beim schnorcheln

Aydin und ich beim schnorcheln

Wir also super aufgeregt. Wer hat zuerst die Flossen an und die Brille auf. Da ich meine eine Flosse tauschen musste, gehörte ich leider zu den Verlierern im internen Wettstreit. Sollte sich aber nicht als so schlimm herausstellen, da 2 Stunden Schnorcheln schon ganz gut auf die Pumpe gehen und die anderen meist nach einer Stunde schon wieder im Boot waren. Unter anderem aber auch deswegen, weil sie ein wenig enttäuscht vom Anblick des Reefs waren. Und ich muss sagen, ,dass es mir anfänglich ähnlich ging. Aber es sind natürlich wieder die mit Photo-Shop zu hochglanzfarben aufpolierten Werbefotos die einen das ultimative erwarten lassen. Unter Wasser sind die Farben der Korallen natürlich lange nicht so bunt wie auf bearbeiteten Fotos. Nachdem ich die anfänglich Enttäuschung aber überwunden hatte und mich mal intensiver mit einzelnen Abschnitten beschäftigt habe, hat man schon einen Eindruck dafür bekommen wie faszinierend dieser größte zusammenhängende Nationalpark der Welt ist. Da gibt es wirklich Unmengen von Leben. Seien es Fische, Korallen oder andere Wasserbewohner. Und die Fische sind schon teilweise in extrem bunten Farben. Wenn man dann mal abtaucht und sich ihnen nähert scheint sie das kaum zu kümmern. Nur im letzten Moment bevor man sie dann wirklich berühren könnte, ziehen sie noch mal an und entfernen sich wieder leicht. Auch wenn man die Korallen berührt, gibt es von weich über glitschig bis zu hart die verschiedensten Arten und Formen. Nach den zwei Stunden war ich dann doch noch ziemlich beeindruckt von dieser einzigartigen Vielfalt an Leben. Unter unserem Boot haben sich auch immer wieder recht große Fische eingefunden, denen man sich bis auf einen Meter nähern konnte. Und beim zweiten Tauchgang, nachdem wir kurz auf der Insel waren, hatten sich unerwartet vier kleine Haie an unserem Boot eingefunden. Dann hieß es natürlich wieder schnell Equipment an und ab ins Wasser. (Für alle Leute, die sich in diesem Moment denken wir seien Lebensmüde, sei gesagt die Haie waren nur ca. einen Meter lang und hatten auch mehr Angst vor uns als wir vor ihnen.) Ich bin einem mal eine ganze Strecke gefolgt, aber sobald man sich unter 2-3 Metern nähert suchen sie schnell das Weite.

Unsere Schwimmpartner (oben rechts ist der Hai zu sehen)

Unsere Schwimmpartner (oben rechts ist der Hai zu sehen)


Nach einem leckeren Mittagessen auf dem Boot und verschiedener Obst und Muffin-teller hieß es dann gegen ca halb Drei auch schon wieder die Heimreise anzutreten. Den Tauchgang haben wir uns alle gespart, da man beim Schnorcheln eigentlich schon alles gesehen hatte und wir das dann doch lieber an einer anderen Stelle des Reefs probieren werden (Vielleicht bei den Whitsunday Inseln).

Zurück zum Trip. Nachdem also alles geregelt und besorgt war, hieß es ab Richtung Norden zum Cape Tribulation. Das Cape ist laut Reiseführern einer der wenigen Flecken (wohl nur 2 oder 3) auf dieser Erde, an dem ein tropischer Regenwald direkt bis ans Meer reicht.

Aber erst mal hieß es ein paar der nördlichen Strände von Cairns abklappern. 7 oder 8 an der Anzahl haben wir uns drei ausgewählt bei denen wir noch einmal Halt gemacht haben, kurz Fotos geknipst (der bereits bekannte Arbeitsnachweis) und weiter. Am letzten haben wir dann das erste mal unsere Campingutensilien genutzt und unser Abendessen bereitet (Kartoffel mit Gulasch aus der Dose). Da es bereits etwas später war, haben wir uns überlegt hier ebenfalls die Nacht zu verbringen. Da Wild-Campen in Australien aber verboten ist, war die Überlegung, ob wir das Zelt aufschlagen, oder uns einfach mit dem Schlafsack an den Strand legen. Da wir in Australien sind und es super Wetter ist war die Entscheidung trotz einiger anfänglicher Bedenken bezüglich Krabbeltiere schnell getroffen. Also alle den Schlafsack unter den Arm, den Strand runter gelaufen und eine ebene Stelle gesucht. Hinlegen, einschlafen. Gar nicht mal so ungemütlich… Auf einmal, gegen 2 Uhr nachts, berührt mich was am Bauch. Uuaahahhh. Was kann das sein. Dann noch eine Stimme… Als ich aufgucke, merke ich es ist nur Aydin. „Hey, es regnet!“. Ich merke tatsächlich vereinzelt Tropfen vom Himmel auf uns nieder regnen. Ich: „Das sind nur n paar Tropfen. Das hört gleich wieder auf. Leg Dich wieder hin.“ Als dann 2 Minuten später der Monsunregen über uns nieder gegangen ist, wollte ich diese Kommentar nicht noch einmal wiederholen… Da wir ca. 500 m den Strand runter gegangen waren, mussten wir diesen Weg nun gezwungenermaßen auch wieder zurück laufen. Mit dem Schlafsack über dem Kopf kam es mir eher wie 5 km vor. Komplett durchnässt haben wir dann doch noch das Auto erreicht. Die restlichen Stunden komplett nass im Auto zu verbringen (versuchen zu schlafen), war dann natürlich auch nicht mehr sehr erholsam. Da hatte unsere Reise direkt einen unvergesslichen Einstieg. Auch wenn wir alle wahrscheinlich gerne darauf verzichtet hätten. Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Norden. Nächster Stop war ein kleiner Creek bei Mossman, einer kleinen Stadt nördlich von Cairns. Dort haben wir dann einen kleinen Lauf durch den tropischen Regenwald gemacht, bei dem wir leider keine außergewöhnlichen Tierbegegnungen verbuchen konnten und uns danach in dem Creek (Süßwasserfluß, der sich zwischenzeitlich zu größeren Becken aufstaut) ausgiebig abgekühlt. Gegen Nachmittag haben wir dann über einen Fluß in den Daintree Nationalpark übergesetzt und sind bis zum Cape Tribulation gefahren. Dort angekommen haben wir uns dann gleich mal wieder ein Hostel gegönnt (nachdem Schock der letzten Nacht).

Am nächsten Tag haben wir dann das Cape begutachtet. Dazu sind wir einmal runter an den Strand gelaufen und einmal haben wir uns das ganze von einem Lookout (Aussichtsplattform) aus angeschaut. Haken gemacht, fertig ;)

Sicht auf das Cape Tribulation (links ist der Regenwald zu sehen)

Sicht auf das Cape Tribulation (links ist der Regenwald zu sehen)

Aber sah schon seht imposant aus! Später ging es dann noch weiter nach Norden. Dort konnten wir dann das erste mal die Vorteile unseres Wagens nutzen, da man nördlich des Capes nur noch mit 4-Wheel Autos fahren darf. Unser nördlichster Punkt war dann Cooktown, benannt nach James Cook, der hier das erste mal mit seinem Schiff Endeavourvor Anker ging. Bis auf eine bronzene Captain-Cook Statue hat Cooktown aber auch nicht viel zu bieten.

Heute sind wir dann auf der Inland-Strecke wieder zurück nach Cairns gefahren. Hier wird noch einmal eine Nacht verbracht und dann geht es morgen gen Süden, zu den Whitsunday-Inseln, wo erneut ein ein- oder zwei Tagestrip mit dem Segelboot geplant ist.

Es gibt wieder eine Menge zu sehen!! Das Haeckchenbuch wurde erneut geoeffnet !

Bis dahin

Lennart

PS: Da meine Kamera wohl leider den Geist aufgegeben hat (Nachwirkungen von vor 2 Monaten, wo sie mir mal in den Sand gefallen ist) brauche ich erst noch die Bilder der anderen Kollegen, um die Fotoalben zu aktualisieren. Da die Internetverbindungen hier nicht die schnellsten sind, bitte um Geduld wenn es etwas dauert. Hoffe aber das ich es morgen noch hinbekomme!

PSS: Aufgrund der unregelmaessigen Internetmoeglichkeiten nicht boese sein, wenn ich emails erst 1-2 wochen spaeter beantworte! Aber trotzdem fleissig weiter melden. Ich freue mich ueber jede Mail und versuche mich so schnellst moeglich zurueck zu melden.

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